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30.09.2003

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Hochhaussymposium ist Geldverschwendung

So soll es künftig in Deutz aussehen
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So soll es künftig in Deutz aussehen
Hilden: Die meisten Hochhäuser sind längst beschlossen

Zur gestern zwischen den Sprechern der Fraktionen im Stadtentwicklungsausschuss getroffenen Vereinbarung über die Durchführung eines Symposiums über das Hochhauskonzept der Stadt Köln erklärt der Sachkundige Einwohner der FDP im Stadtentwicklungsausschuss Norbert Hilden:

Das im Stadtentwicklungsausschuss vorgetragene Hochhauskonzept umfasst im Kern die drei aus einem Wettbewerb hervorgegangenen Kranhäuser im Rheinauhafen, drei aus einem Wettbewerb hervorgegangene Hochhäuser im Bereich ICE-Terminal Deutz, die beiden Hochhäuser auf dem CFK-Gelände und die beiden Hochhäuser im Euroforum Süd an der Zoobrücke. Das heißt, dass bereits 10 von 11 der geplanten Hochhäuser durch verabschiedete Bebauungspläne festgelegt sind.

Die beiden im Hochhauskonzept vorgesehenen Flügel am Deutzer Hafen und am Mülheimer Hafen werden erst langfristig in ca. 15 bis 20 Jahren zur Planung anstehen. In dieser Zeit wird sich gegebenenfalls die Städtebau- und Architekturauffassung zu Hochhäusern wieder ändern, wie sich die Auffassung zu den Hochhauskonzepten der 70er und 80er Jahren inzwischen geändert hat.

Im Stadtentwicklungsausschuss am 18. September wurden die seit 1994 dargestellten Ausgangsebenen für die Beurteilung zur Planung von Hochhäusern im Stadtbereich aufgezeigt. Hierzu gehören vor allen Dingen die Höhe des Domes, die Sichtachsen auf den Dom, die Freihaltungszonen um denkmalgeschützte Bauten und der mittelalterliche Stadtkern, die berücksichtigt und von Hochhäusern freigehalten werden sollen.

Auf der Basis der im Ausschuss dargestellten Untersuchung der Stadtbildverträglichkeit zur Hochhausplanung der Architekten Eisenlauer, Maier und Neuberger aus München auf visueller und ikonographischer Darstellung ist die Fraktion der FDP im Rat der Stadt Köln der Ansicht, dass bereits jetzt über das Hochhauskonzept entschieden werden kann.

Im Hinblick auf die leeren Kassen ist ein kurzfristig durchgeführtes Hochhaussymposium mit einer Ausgabe von rund 80.000 €, um den Grünen und ihrer Fraktionsvorsitzenden den Weg aus der selbst gewählten Sackgasse zu weisen, nicht gerechtfertigt, da der Kern der Hochhausplanung bereits beschlossen ist und derzeit die Gelder in den Bereichen Jugendarbeit, Kultur und vielen anderen mehr gekürzt bzw. gestrichen worden sind.


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