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06.06.2002

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Auskunft über Schillergymnasium verlangt

Christtraut Kirchmeyer. MdR
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Christtraut Kirchmeyer. MdR
Kirchmeyer: Fertigstellung zu spät und zu teuer

Nachdem der Erweiterungsbau des Schillergymnasiums immer noch nicht abgeschlossen ist, fordert die Ratsfrau Christtraut Kirchmeyer für die FDP-Fraktion die Verwaltung in der nächsten Sitzung des Werksausschusses Gebäudewirtschaft auf, die Gründe, die zur Verzögerung und zur langen Bauzeit des Erweiterungsbaus geführt haben, aufzuzählen. Baubeginn des Erweiterungsbaus war August 1999. Eine Übergabe des Bauvorhabens war zunächst für Sommer 2001 vorgesehen. Dieser Termin konnte nicht eingehalten werden. Im April 1998 wurden die Kosten des Bauvorhabens auf 21 Mio. geschätzt. Nach Prüfung durch das RPA wurden gemäß Beschluss vom 02.06.1998 19 Mio. festgelegt. Inzwischen haben sich die Baukosten erhöht.

Die Verwaltung muss daher insbesondere Rede und Antwort stehen, wann nun mit der endgültigen Fertigstellung zu rechnen ist, was zur Erhöhung der Baukosten geführt hat und wie hoch das Gesamtvolumen der Baukosten inzwischen ist. Weiter soll die Gebäudewirtschaft darlegen, welche Maßnahmen in Zukunft ergriffen werden, um bei künftigen Projekten ähnliche Verzögerungen und Kostensteigerungen zu vermeiden. Auch stellte sich der FDP-Fraktion die Frage, ob diese lange Bauzeit durch eine effizienter Bauleitung hätte vermieden werden können.

In diesem Zusammenhang stellt die FDP-Fraktion der Verwaltung weiter die Frage, was seitens der Gebäudewirtschaft unternommen wird, um bei Projekten der Gebäudewirtschaft die architektonische Qualität sicherzustellen und ob bei der Vergabe von Projekten auf die Sicherstellung von architektonischer Qualität besonderer Wert gelegt wird oder ob die Vergabe des öfteren an sogenannte Generalunternehmer, die nicht zwingend mit ausgebildeten Architekten arbeiten, erfolgt. Die Verwaltung soll sich darüber äußern, wie ist die Gebäudewirtschaft mit Fachleuten für gestalterische Qualität besetzt ist und was die Gebäudewirtschaft unternehmen will, um künftig eine höhere architektonische Qualität sicherzustellen.


Hier geht es zu der entsprechenden Anfrage.

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