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16.10.2013

FDP-Landtagsfraktion NRW

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Gebauer: Mehr individuelle Förderung statt Absenkung von Leistungsstandards

Landtag Nirdrhein-Westfalen
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Ergebnisse des IQB-Ländervergleichs
NRW landet bei den aktuellen Ergebnissen des IQB-Ländervergleichs in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern im unteren Drittel der Bundesländer. „Unter Verantwortung von Schulministerin Löhrmann ist die Zeit der Aufholjagd erkennbar vorbei, die Nordrhein-Westfalen in Leistungsvergleichen begonnen hatte“, sagt Yvonne Gebauer, bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion. Die Ergebnisse belegen, dass klare Standards und Anforderungen gerade in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern Schülerinnen und Schülern nützen und nicht schaden. Dies komme gerade auch den ostdeutschen Ländern mit dieser Tradition zugute.

NRW erzielt im Ländervergleich unterdurchschnittliche Ergebnisse. Nicht nur die Resultate in Physik, Biologie und Chemie müssten zu denken geben. „Wenn NRW in Mathematik nahezu zwei Jahre hinter Sachsen hinterherhinkt, ist das nicht hinnehmbar“, kritisiert Gebauer. „NRW ist wieder dort angekommen, wo es früher bereits war, am unteren Ende von Leistungsvergleichen. Statt Qualitätsstandards kontinuierlich nach unten zu schrauben, sollte sich Rot-Grün endlich darauf konzentrieren, wie Kinder besser gefördert werden können.“

Ein großes Problem stellt nach wie vor die enge Kopplung zwischen sozioökonomischem Hintergrund und der Leistung der Schüler dar. „Dass hierbei zwischen den Bundesländern kein signifikanter Unterscheid besteht, unterstreicht, dass das von der rot-grünen Landesregierung als Allheilmittel propagierte längere gemeinsame Lernen mehr Propaganda, denn qualitative Lösung ist“, betont Gebauer. Gerade die Bundesländer mit diesbezüglich langjährigen Erfahrungen schneiden in Leistungsvergleichen oft schwach ab.

„Dass jetzt aber ausgerechnet die CDU das längere gemeinsame Lernen und dessen mangelnden Erfolg in Leistungsvergleichen kritisiert, ist erstaunlich. Die CDU hat bei nahezu allen diesen Maßnahmen und sogar bei Absenkungen von Leistungsstandards im Landtag zugestimmt.“ Der Blick muss sich viel stärker aufs Innere der Schulen richten. „Der Schlüssel zum Erfolg ist mehr individuelle Förderung, nicht die Absenkung von Leitungsstandards. Und Lehrer brauchen mehr Unterstützung durch Fortbildung. Dass Ministerin Löhrmann dort jetzt Mittel zurückfährt statt sie auszubauen, mutet vor diesem Hintergrund geradezu aberwitzig an.“

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