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06.06.2008

FDP-Kreisverband Köln und FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Köln kann mehr Leben!


Plakat- und Postkartenmotiv

Ein Jahr vor KölnWahl stellt FDP Kampagne zur lebendigen Stadt vor

Reinhard Houben, Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Köln, und Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, haben heute in einer Pressekonferenz ein Jahr vor der KölnWahl 2009 eine Preview-Kampagne zur lebendigen Stadt unter dem Motto „Köln kann mehr Leben!“ vorgestellt. Dabei erklärten sie:

Grundsätzliches
Es reicht nicht aus, über Köln als weltoffene und liberale Stadt nur zu reden, sondern wir müssen es leben. Und das nicht nur zur Karnevalszeit. Der Kölner braucht keine Anleitung zur Geselligkeit, er braucht Anlässe.
In punkto Lebensfreude und positiver Lebenseinstellung nimmt es Köln mit jeder anderen Stadt auf. Köln zieht viele Menschen wegen seiner Lebensart an. Hier bin ich Mensch, hier will ich sein.
Es schmerzt, dass aus dieser Stärke so wenig als Standortfaktor gemacht wird. Mehr noch, wir lassen zu, dass uns die Nutzung der Straßen und Plätze vermiest wird. Köln kann mehr Leben!

Größte Erfolge
Die FDP hat sich immer für Großereignisse in Köln stark gemacht. Jeder hier investierte Euro zahlt sich doppelt und dreifach aus. Das beste Begleitprogramm für einen Event in Köln sind die Stadt, die Menschen, die Lebensart.
Wir waren für Public Viewing bei der Fußball-WM auf den innerstädtischen Plätzen, als die Grünen dies verhindern wollten. Die FDP hat sich stark gemacht für die Kölner Lichter, als die Grünen diese als „Hunsrückromantik“ verunglimpften.
Auf das Konto der FDP geht, dass bei Stadtteilfesten der örtliche Einzelhandel an Sonntagen öffnen kann, dass überhaupt von 1999 bis 2005 die geringen Optionen von verkaufsoffenen Sonntagen in der Innenstadt wahrgenommen werden konnte.
Die Sperrzeiten für die Gastronomie in Köln wurden schon vor deren Abschaffung durch die neue Landesregierung gelockert und die Außengastronomiezeiten ausgeweitet. Inzwischen wurde sogar die feste Sperrstunde von 5 bis 6 Uhr auf FDP-Initiative flexibilisiert.

Größte Niederlagen
Nach der liberalen Regierungsbeteiligung zog eine Abwehrhaltung zur Erlebnisstadt in die Kölner Politik ein. Nun wollte die Politik vorschreiben, wie die Menschen zu feiern haben, was geht und was nicht. Der erhobene Zeigefinger wurde zum Symbol.
Das Domspringen (Stabhochsprung) auf dem Roncalliplatz wurde verboten, da auf diesem Platz wegen seiner „Würde“ keine „Sportveranstaltungen“ mehr stattfinden sollen. Dieser Event findet nun erfolgreich vor einem anderen Dom statt: dem Aachener.
Außengastronomie wird nur noch geduldet, neue Angebote erschwert oder gar nicht mehr erlaubt, wie in der Altstadt. Die Grünen werden halt alt und wollen ihre Ruhe, wo sie früher die Nacht zum Tag gemacht haben.
Höhepunkt der Politik der Gegner einer Erlebnisstadt ist das Platzkonzept für innerstädtische Plätze. Unter dem Deckmantel, für höhere Qualität zu sorgen, werden durch dieses Konzept die Anzahl der Veranstaltungen auf den Plätzen drastisch reduziert.
Prominentes Opfer war die karnevalistische Volkssitzung auf dem Neumarkt, die von der rot-grünen Obrigkeit verboten wurde. Durch den öffentlichen Druck wurde nun für die karnevalistische Volkssitzung auf dem Neumarkt eine Ausnahmeregelung gefunden.
Die Bierbörse wurde aus der Heimat des Kölschs vertrieben, weil Veranstaltungen, deren Hauptmerkmal das Konsumieren von Alkohol ist, auf innerstädtischen Plätzen keine Existenzberechtigung mehr haben.
Aber auch Public Viewing darf es auf innerstädtischen Plätzen nicht mehr geben, da solche Veranstaltungen zu laut sind. Daher wird es die stimmungsvollen Bilder von Kölner Straßen und Plätze während der WM zur EM nicht geben.

Forderungen
Die Politik soll den Kölnerinnen und Kölnern nicht vorschreiben, wie sie zu feiern haben. Die FDP will darum eine grundlegende Änderung des Platzkonzeptes. Es müssen wieder mehr Veranstaltungen auf den innerstädtischen Plätzen zugelassen werden.
Köln braucht ein Scout-Team für kleine und große Events, um sie nach Köln zu bringen. Die Veranstalter sind längst keine Bittsteller, sondern die Stadt muss etwas tun und zu sich einladen.
Gastronomie ist kein notwendiges Übel, sondern gerade für Köln ein zu unterstützender Standortfaktor. Außengastronomie, wo möglich, soll zugelassen werden. Gebührenerhöhungen in diesem Bereich lehnen wir ab.
Alle vier vom Landesgesetzgeber zugelassenen verkaufsoffenen Sonntage pro Jahr sind – auf die Stadtteile bezogen – zuzulassen, da sie ein Publikumsmagnet für Köln sind und Einkauftouristen in die Stadt bringen.

Preview-Kampagne
Genau ein Jahr vor der KölnWahl 2009 eröffnet die FDP den Kommunalwahlkampf, um für mehr Leben in Köln zu werben und Ross und Reiter der für das Lebensgefühl der Stadt falschen Politik zu nennen: Barbara Moritz und ihre grüne Fraktion.
„Was erlauben Moritz?“ fragen wir in Anlehnung an die legendäre Wut-Rede von Ex-Bayern-Trainer Giovanni Trapattoni „Was erlauben Strunz?“ vom 10. März 1998. Das Fahnenmeer auf dem Heumarkt ist auf jeden Fall „VERBOTEN“.
Mit mehreren Tausend Postkarten und Plakaten gehen wir zu den Fußball-Fans, um für mehr Freiheiten für Kölnerinnen und Kölner zu werben. Ein LKW wirbt mit zwei Großflächenplakaten.

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