Köln kann mehr
alle Meldungen »

27.02.2008

Innovationsministerium NRW

Meldung

Pinkwart: Kompetenz und breite gesellschaftliche Anbindung prägen neue Hochschulräte in NRW

Klaus Kinkel
Klaus Kinkel
Klaus Kinkel
Bild verkleinern
Klaus Kinkel
Zwischenbilanz zu den Hochschulräten an Universitäten und Fachhochschulen

An 19 von 26 öffentlich-rechtlichen Universitäten und Fachhochschulen ist zum Ende des Wintersemesters 2007/08 entschieden, wer die Mitglieder der neuen Hochschulräte sind. Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart zog ein positives Zwischenfazit: "Den Hochschulen ist es durchweg gelungen, Kompetenz und Führungserfahrung aus möglichst vielen gesellschaftlichen Bereichen zusammenzuführen." Der Hochschulrat ist als neues Gremium zuständig für die Strategie der Hochschule, berät die Hochschulleitung und übt die Aufsicht über deren Geschäftsführung aus.

Die Größe der Hochschulräte variiert. Bisher haben sich zehn Hochschulen für einen achtköpfigen Hochschulrat entschieden, fünf Räte haben zehn Mitglieder, vier haben sechs Mitglieder. Unter den insgesamt 154 Personen aus Wissenschaft, Wirtschaft und anderen Gesellschaftsbereichen sind 45 Frauen, was einem Anteil von 30 Prozent entspricht. "Der Frauenanteil ist noch ausbaufähig, aber bereits erfreulich hoch", sagte Pinkwart. Eine Untersuchung der Universität Bochum über die Hochschulräte in anderen Bundesländern hatte jüngst einen Frauenanteil von lediglich rund 20 Prozent ermittelt.

Der Zahl der Mitglieder, die von außerhalb der Hochschulen kommen, ist deutlich höher als die Zahl derjenigen Hochschulratsmitglieder, die bereits vor ihrer Ernennung der Hochschule angehörten (108 zu 46). Drei Hochschulen (Universität und Fachhochschule Bochum, TU Dortmund) haben sich für einen rein von außen besetzten Rat entschieden.

45 der von außen kommenden Hochschulratsmitglieder sind in der nationalen und internationalen Wissenschaft tätig: in Hochschulen, wie etwa Professorin Dr. Londa Schiebinger, Stanford University (RWTH Aachen) oder Professor Dr. Joachim Treusch, Präsident der Jacobs Universität Bremen (TU Dortmund). In Wissenschaftsorganisationen, wie etwa Professor Dr. Daniel Fallon von der Carnegie Corporation in New York (Universität Bochum) oder die drei Generalsekretäre Jürgen Schlegel von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz, Dorothee Dzwonnek von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (beide Universität Bochum) und Dr. Georg Schütte von der Alexander von Humboldt-Stiftung (Universität Siegen). Und in Forschungsinstituten wie Avi Primor, Institutsleiter des israelischen Herzyla Center (Universität Düsseldorf) und Prof. Dr. Jean Pierre Bourguignon, Direktor des Institute des Hautes Etudes Scientifiques in Paris (Universität Bonn).

Eine etwa gleich hohe Zahl der von außen kommenden Hochschulratsmitglieder kommt aus der Wirtschaft (51), wie etwa Bundesbankpräsident Professor Dr. Axel Weber (Universität Siegen), Dr. Thomas Middelhoff, Vorstandsvorsitzender der Karstadt Quelle AG (Universität Münster), Dr. Alfred Oberholz von der Evonik Degussa GmbH (RWTH Aachen), Achim Berg, Vorsitzender der Geschäftführung der Microsoft Deutschland GmbH (FH Köln) oder Dr. Nicola Hirsch, Arbeitsdirektorin der Arcelor Mittal GmbH (Universität Duisburg-Essen).

Zwölf Hochschulratsmitglieder kommen aus weiteren gesellschaftlichen Bereichen wie beispielsweise Medien (Nina Grunenberg, ehemalige stellvertretende Chefredakteurin der Zeit, bei der FH Aachen oder WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz bei der TU Dortmund) und Kultur (Dr. Andrea Niehaus, Direktorin des Deutschen Museums in Bonn). Weitere prominente Namen sind Klaus Töpfer (Universität Paderborn), Birgit Fischer (Universität Bochum und DSH Köln), Michael Vesper und Klaus Kinkel (beide DSH Köln).

Informationen über die genaue Zusammensetzung der jeweiligen Hochschulräte bieten die Hochschulen auf ihren Internetseiten an. Noch nicht entschieden ist über die Zusammensetzung der Hochschulräte an den Universitäten Bielefeld und Köln, der Fernuniversität in Hagen und den Fachhochschulen Bielefeld, Düsseldorf, Südwestfalen und Lippe/Höxter.

vorherige Meldung nächste Meldung

Liberale Webnews

Aktuelle Highlights

Do., 28.04.2016 Bonotel war Fehlinvestition von Anfang an Hoyer: Standort für Wohnungen nutzen
Zu der Feststellung der Verwaltung, dass die gesamten Trinkwasserleitungen im Bonotel für 1,5 Millionen Euro ausgetauscht werden müssen, ... mehr
Mo., 25.04.2016 Übergriffe an Silvester FDP-Chef Lindner fordert: Die Wahrheit muss auf den Tisch! Christian Lindner, MdL
Die Recherchen des Express zu den Erkenntnissen der Landesregierung nach den massenhaften Übergriffen in der Silvesternacht haben die ... mehr
Di., 19.04.2016 Houben: Verkehrsverlagerung durch Sperrung der Zülpicher Straße FDP kritisiert Straßensperrung im Uni-Viertel Reinhard Houben, MdR
Die Zülpicher Straße zwischen der Neustadt und Sülz ist im Bereich der Universität für den Autoverkehr gesperrt worden. ... mehr

Termin-Highlights

EINLADUNG ZUM SPARGELESSEN Im Clubhaus „Kölner Ruderverein von 1877“ Am Freitag, 20.05.2016, 19.30 Uhr Unser Ehrengast: Prof. Dr. ...mehr

Sa., 21.05.2016, 15:00 Uhr
DFB-Pokalfinalspiel der Frauen
Bettina Houben
Sehr geehrte Damen und Herren, seit der Premiere im Jahr 2010 sind wir als FDP und Liberale Frauen Köln in jedem Jahr mit vielen ...mehr
Marcel Hafke, MdL
Veranstaltung zur Gründerkultur am 23.05. um 19 Uhr in Hörsaal G der Uni Köln Die LHG in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung. ...mehr

Politik-Highlights

Katja Hoyer, MdR
Rede der Stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Katja Hoyer, zur Fortsetzung der Planungen für ein ...mehr
Ulrich Breite, MdR
Laudatio zur Übergabe des Friedrich-Jacobs-Preises 2015 an die Sportjugend Köln für das Angebot Mitternachtssport Lieber Herr ...mehr
Henriette Reker
Freie Demokraten unterstützen unabhängige und parteilose Kandidatin Die Kölnerinnen und Kölner wählen eine neue ...mehr

alle Videos »

Videothek

Friedrich-Jacobs-Preisverleihung 2015