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09.10.2007

Innovationsministerium NRW

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Pinkwart: Einfach großartig

Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
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Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Innovationsminister gratuliert Jülicher Wissenschaftler Grünberg zum Nobelpreis

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat dem Jülicher Physiker Peter Grünberg zur Verleihung des Nobelpreises für Physik gratuliert. Die Schwedische Akademie der Wissenschaften gab heute bekannt, dass Peter Grünberg gemeinsam mit seinem Kollegen Albert Fert, Université Paris-Sud, in diesem Jahr die weltweit höchste Auszeichnung für Physiker bekommt. Die feierliche Überreichung findet traditionell am 10. Dezember statt. „Der Preis ist eine großartige Anerkennung der herausragenden wissenschaftlichen Arbeit dieses Ausnahmewissenschaftlers.

Forscherpersönlichkeiten wie Peter Grünberg haben nicht nur eine enorme wissenschaftliche Expertise sondern auch das Charisma, um ihre Leidenschaft und Begeisterung für ihr Forschungsthema zu vermitteln und weiterzugeben. Das ist Treibstoff für den Motor Innovationsland NRW“, sagte Pinkwart. „Der Preis ist die Krone für jeden Forscher und nicht zu übertreffen. Das der Preis an einen Wissenschaftler geht, der seit Jahrzehnten am Forschungszentrum Jülich arbeitet, ist damit auch ein riesiges Kompliment für das Forschungszentrum und sein Umfeld.“

Der Nobelpreis für Physik wird seit 1901 ergeben. Nach Wolfgang Ketterle (2001) und Theodor Wolfgang Hänsch (2005) ist Grünberg der dritte Deutsche der in den letzten sechs Jahren den Nobelpreis bekommt. Als letzter nordrhein-westfälischer Wissenschaftler hatte Professor Reinhard Selten 1994 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhalten. Grünberg erhält den Preis für seine Arbeit für seinen 1988 entdeckten sogenannten GMR-Effekt, der es ermöglicht, die Speicherkapazität von Festplatten und damit ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Bereits 1972 kam Grünberg zum Forschungszentrum Jülich, er war ab 1984 parallel Privatdozent und später außerplanmäßiger Professor an der Universität Köln. Seit seiner Pensionierung 2004 arbeitet Grünberg als Gast im Forschungszentrum Jülich.

In seiner wissenschaftlichen Laufbahn hat Peter Grünberg bereits mehrfach bedeutende Auszeichnungen bekommen: Bereits 1998 erhielt er den Zukunftspreis des Bundespräsidenten für seine Arbeit zum GMREffekt, im letzten Jahr wurde er als "Europäischer Erfinder des Jahres" von der EU-Kommission und dem Europäischen Patentamt ausgezeichnet. 2007 verlieh ihm die Deutsche Physikalische Gesellschaft die angesehene Stern-Gerlach-Medaille, im April erhielt er gemeinsam mit Albert Fert den international hoch renommierten Japan-Preis. Zusammen mit Altert Fert bekam er in diesem Jahr in Israel auch den Wolf-Preis, der in den Naturwissenschaften nach dem Nobelpreis und der Fields-Medaille zu den angesehensten Preisen weltweit gehört.

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