Kirchmeyer: Leistungsfähige Verbindung muss erhalten bleiben
Anlässlich der Presseberichte über Probleme der IG Ringe, die nötigen privaten Mittel bereitzustellen, um die Zahl der Fahrspuren des Hohenzollernringes zwischen Rudolf- und Friesenplatz endgültig um eine je Fahrtrichtung zu reduzieren, erklärt die Verkehrspolitische Sprecherin der Kölner FDP-Ratsfraktion, Christtraut Kirchmeyer:
„Von Anfang an war uns klar, dass die zeitweise Reduzierung der Spuren die Probleme nur vergrößert. Der betroffene Ringabschnitt wurde zu einem Nadelöhr und gleichzeitig wurde unnötig Verkehr in die Nebenstraßen gelenkt. Dieser zeitlich begrenze Zustand soll nach einem Beschluss des Verkehrsausschusses vom März auf den ganzen Tag ausgeweitet werden.
Nicht nur, dass sich die Autos zwischen Rudolf- und Friesenplatz stauen. Nein, die Auswirkungen sind teilweise bis zum Hohenstaufenring und beim Ost-West-Verkehr auf Straße und Schiene zu spüren. Sinnvoller wäre es vielmehr, an dieser Stelle die Ringe für den auf die Aachener Straße abbiegenden Verkehr aufzuweiten, um unnötige Rückstaus zu verhindern.
Die Verwaltung hat hier bisher schon viel Geld für ein selbst geschaffenes provisorisches Verkehrschaos ausgegeben. Laut Beschluss sollte die Maßnahme, die bisher durch Schilder und Markierungen erreicht wurde, für noch mehr Geld in Beton gegossen und damit so gut wie unumkehrbar gemacht werden.
Natürlich sind wir für mehr Aufenthaltsqualität auf den Ringen. Aber wir müssen die leistungsfähigen Verkehrsachsen erhalten, um den Verkehr aus den Nebenstraßen rauszuhalten. Die Finanzierungsprobleme, vor denen ich schon beim Beschluss gewarnt habe, geben uns Gelegenheit, diesen Schildbürgerstreich nochmals zu überdenken.“
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