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19.09.2003

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Tage der Übergangsheime Salmstraße gezählt

Dietmar Repgen. MdR
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Stadtentwicklungsausschuss beschließt Neubebauung

„Die Tage der Übergangswohnheime in der Salmstraße sind gezählt“, freut sich der stellvertretenden Fraktionsvorsitzende der FDP im Kölner Rat, Dietmar Repgen, zu einem weiteren Teilerfolg der Liberalen im Umgang mit sich illegal in Köln aufhaltenden Ausländern. Die FDP-Fraktion begrüßt die Pläne der Verwaltung, entsprechend dem Wunsch der Poller Bevölkerung und der Bezirksvertretung Porz im Bereich der Salmstraße 70-72 in Köln-Poll, in dem bisher zwei Übergangswohnheime angesiedelt sind, in denen unerlaubt Eingereiste untergebracht sind, eine Wohnbebauung mit Mehr- und Einfamilienhäusern zu verwirklichen. Der Stadtentwicklungsausschuss hat dies gestern mit Zustimmung der FDP beschlossen.

So hatte die Bezirksvertretung Porz bereits im Herbst 2001 auf Initiative des FDP-Bezirksvertreters Björn Dietzel den entsprechenden Beschluss zum Abriss der Wohnheime in der Salmstraße durchgesetzt. Seitdem war die FDP gegen interessierte Kreise bemüht, die Anwohner in der Salmstraße vor den täglichen Belästigungen, Beschädigungen und Beleidigungen durch die dort untergebrachten, illegal nach Deutschland eingereisten Ausländer zu schützen. „Wir haben die Sorgen der Anwohner immer ernst genommen und mit Nachdruck bei der Verwaltung vertreten“, so Repgen.

FDP-Fraktionsvorsitzender Ralph Sterck erklärt hierzu: "Die Schließung der Übergangsheime ist überfällig. Die Poller und insbesondere die Anwohner der Salmstraße haben lange genug darauf gewartet. Wir hoffen, dass durch die geplante Wohnbebauung endlich Ruhe einkehrt. Dabei erwarten wir, dass auch nach der realisierten Bebauung mit Mehrfamilienhäusern in der Salmstraße künftig keine unerlaubt Eingereisten mehr untergebracht werden. Die Salmstraße hat ihren Beitrag geleistet. Insgesamt muss die Zahl der unerlaubt Eingereisten weiter deutlich abgebaut werden. Das gilt insbesondere in Poll, wo gut ein Viertel der in Köln lebenden Personen dieser Gruppe untergebracht sind. "

Im Umfeld der Übergangswohnheime in Poll - neben der Salmstraße auch am Poller Holzweg - war es in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen zwischen den Bewohnern der Heime und den Anliegern gekommen. In der Salmstraße hatte sich eigens die Initiative "Anrainergruppe Salmstraße" gebildet, um die Probleme aufzugreifen und sich für eine andere Nutzung des Gebiets an den Übergangswohnheimen einzusetzen. Zum Abschluss betont Repgen die Unterstützung der FDP für die Errichtung von altengerechtem Wohnraum in den Neubauten entsprechend einer alten Forderung des Poller Bürgervereins. „Wir wollen das ältere Poller Bürgerinnen und Bürger in ihrem angestammten Umfeld weiterleben können“, so Repgen dazu.


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