Private Hundehaltung in Köln

Anfrage im Ausschuss, Klima, Umwelt und Grün

15.01.2021 Anfragen FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Es gibt in Köln nicht nur Bedarf an Wohnraum für Menschen, sondern auch für Haustiere. Der subjektive Bedarf an Wohnraum von Menschen kann nicht ohne Rücksicht auf die Haustierhaltung gesehen werden und gerade Haushalte, die nach Statistik Singlehaushalte sind, sind oft Lebensraum für mehr als eine Person.

Vor einigen Jahren hat die Verwaltung für den Stadtbezirk 9 (Köln-Mülheim) eine sehr gute Darstellung zur Hundehaltung und deren Entwicklung in den verschiedenen Stadtvierteln des Stadtbezirks gegeben. Dabei zeigte sich in einigen Viertel enorme Zuwachsraten, denen natürlich kein Zuwachs an Wohnraum und Freilaufflächen entgegengestellt werden konnte. Es gibt immer wieder Konflikte um Hunde. Dem Thema Sauberkeit widmet sich die AWB durch Aufstellen von Mülleimern mit Tüten für Hundekot. Auch dies ist ein Indikator für Veränderungen im Zusammenleben mit Hunden.

Als Basis zur politischen Beurteilung von möglichen Interessen- und Konfliktlagen bitten wir die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen analog zur – mittlerweile auch veralteten – Übersicht für den Stadtbezirk Köln-Mülheim.

  1. Wie hat sich die Zahl der Hunde, für die Hundesteuer gezahlt wird, in den letzten 20 Jahren in den einzelnen Stadtvierteln von Köln entwickelt (absolut, im Durchschnitt pro Haushalt und – soweit möglich - im Durchschnitt pro m² Wohnfläche)?
  2. Die Hundefreilaufflächen haben sich seit ihrer Einführung nicht verändert. Inwieweit gibt es Hinweise, z. B. von Ordnungsamt, Landschaftswacht oder anderen Quellen, dass sich die Zahl der Verstöße gegen die Leinenpflicht für Hunde in Naturschutzgebieten über die letzten 20 Jahre verändert hat? Gibt es eine Korrelation mit der Zahl der st euerlich gemeldeten Hunde?
  3. Inwieweit hat sich die Zahl der in Tierheimen in Köln aufgenommen und abgegebenen Hunde in den letzten 20 Jahren verändert?
  4. Inwieweit hat sich die Zahl der Mülltonnen mit Hundetütenspender und die Zahl der ausgegebenen Tüten für Hundekot (möglichst nach Stadtviertel oder Stadtbezirk aufgeschlüsselt) in den letzten 20 Jahren entwickelt.
  5. Inwieweit sieht sich die Verwaltung in der Lage, die Situation bei anderen, steuerfreien Haustieren einzuschätzen, z. B. über die Zahl der konfiszierten geschützten Tiere oder andere Quellen und Abschätzungen?

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Rolf  Albach

Rolf Albach

Vorsitzender des FDP-Stadtbezirksverbands Mülheim

Umweltpolitischer Sprecher der FDP Ratsfraktion

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FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln
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50667 Köln
Fon 0221 221-23830
Fax 0221 221-23833
rolf.albach@koeln.de

Martin Osorio Pulido

Martin Osorio Pulido

Sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Klima, Umwelt und Grün

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