Köln kann mehr
alle Meldungen »

25.05.2008

FDP-Landtagsfraktion NRW

Meldung

Rasche: "NRW Masterplan Schiene" vorlegen

Christof Rasche, MdL
Christof Rasche, MdL
Christof Rasche, MdL
Bild verkleinern
Christof Rasche, MdL
FDP-Verkehrsexperte Christof Rasche macht Druck: Weil ihm viele Verkehrsprojekte in Nordrhein-Westfalen nicht zügig genug voran kommen, fordert er von der Landesregierung und der Bahn einen "NRW Masterplan Schiene". Dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden reichen gut gemeinte Absichtserklärungen zu Projekten wie dem Eisernen Rhein, der Betuwe-Linie und der Bahnhofserneuerung nicht mehr aus. "Es ist an der Zeit, Fakten zu schaffen", so Rasche.

Nach Ansicht des liberalen Verkehrsexperten Rasche muss möglichst noch in diesem Jahr ein Gesamtpaket geschnürt werden, in dem Leistungs- und Finanzierungsvereinbarungen für die wichtigsten Bahnprojekte in NRW festgeschrieben werden. Dazu gehören:

Rhein-Ruhr-Express (RRX): Die Planung für die seit Jahren diskutierte schnelle Verbindung zwischen Dortmund und Köln kommt nicht voran. Eine Projektgesellschaft mit Spitzenvertretern von Bahn und Politik muss einen konkreten Fahrplan für den RRX aufstellen - fordern die Liberalen im Landtag.

Betuwe-Linie: Die Güter-Verbindung des Rotterdamer Hafens mit dem Ruhrgebiet ist auf niederländischer Seite fertig gestellt. Zwischen Emmerich und Oberhausen tut sich bislang nichts. Die FDP will nun endlich den Einstieg in den Ausbau.

Eiserner Rhein: Für eine seit Jahren avisierte Güterverkehr-Trasse zwischen Antwerpen und den Rheinhäfen stehen die Signale ebenfalls noch auf Rot. Für diese Strecke eignet sich eine Zusammenarbeit mit privaten Investoren, regt Rasche an.

Bahnhöfe: Städte wie Dortmund, Duisburg, Münster, Paderborn oder Wuppertal warten zum Teil seit Jahrzehnten auf einen neuen Hauptbahnhof. Die alten Bauten sind allesamt keine Aushängeschilder. Gleichzeitig setzen sich die Liberalen für ein neues Programm zur Umgestaltung kleinerer Bahnhöfe und für eine verlässliche Planung ein.

Mitte-Deutschland-Verbindung: Die Linie, auf der ein Intercity (Düsseldorf-Dortmund-Kassel) und ein Regionalexpress (Düsseldorf-Dortmund-Paderborn) verkehren, ist stark gefährdet. Rasche: "Die beiden Linien müssen zu einem attraktiven Angebot zusammengefasst werden."


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Verkehrspolitik.

vorherige Meldung nächste Meldung

Liberale Webnews

alle Videos »

Videothek

Haben Sie mal was gemacht, von dem Sie überzeugt waren, dass es richtig ist?

Aktuelle Highlights

Di., 13.06.2017 Mehr verkaufsoffene Sonntage für Köln CDU und FDP einigen sich auf Neuregelung Yvonne Gebauer, MdL
Zur Vereinbarung von CDU und FDP, das Ladenöffnungsgesetz zu reformieren und die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage von vier auf acht pro ... mehr
So., 04.06.2017 Breite: Sperrung ist ein Desaster Kritik an Sperrung der Rheinufertreppe zu den Kölner Lichtern Ulrich Breite, MdR
„Die Sperrung ist ein Desaster“, schimpft FDP-Fraktionsgeschäftsführer Ulrich ... mehr
Di., 23.05.2017 CDU und FDP starten Gespräche zur Bildung einer Regierungskoalition Gebauer gehört Koalitionsrunde an Yvonne Gebauer, MdL
Die Landesvorstände der CDU Nordrhein-Westfalen und der Freien Demokraten NRW haben in ihren jeweiligen Sitzungen gestern einstimmig die ... mehr

Termin-Highlights


Mo., 26.06.2017, 19:30 Uhr
Neumitglieder- und Interessententreffen
Yvonne Gebauer, MdL
Liberale Politik lässt sich nur verwirklichen, wenn es genügend Bürgerinnen und Bürger gibt, die sich persönlich und aktiv für die Ziele ...mehr
Liebe Mitglieder der Kölner FDP, liebe JuLis, liebe Freundinnen und Freunde der Kölner Freidemokraten und Jungen Liberalen, vom 7.-9. ...mehr

Politik-Highlights


So., 14.05.2017
Landtagswahl 2017
Am 14. Mai 2017 war Landtagswahl in NRW Mit 13,8% Zweitstimmen holte die Kölner FDP bei der Landtagswahl ein Ergebnis, das ...mehr
Ralph Sterck, MDR
Haushaltsrede von Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der ...mehr
Katja Hoyer, MdR
Rede der Stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Katja Hoyer, zur Fortsetzung der Planungen für ein ...mehr