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27.03.2008

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Pressespiegel

Politiker scharf aufs Ampelmädchen

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Gleichberechtigung für Rot und Grün beschlossen

Von Robert Baumanns

Die Gleichberechtigung von Mann und Frau steht im Grundgesetz und ist schon in vielen Lebensbereichen angekommen. Nur im Verkehr nicht - über Stehen oder Gehen entscheidet hier immer noch der Mann. Jetzt soll das Ampelmädchen für rot-grüne Gleichberechtigung sorgen. Auch die CDU sieht dabei nicht schwarz. Die FDP kriegt indes gelbe Pickel.

Unlängst hat die Bezirksvertretung Ehrenfeld auf Antrag der SPD-Fraktion die Einführung von Ampelmädchen beschlossen. Bezirksbürgermeister und Emanzipator Jupp Wirges (SPD) findet das gut: "Die Ampelfrauen sehen auch viel besser aus als die Ampelmännchen", meint er. Doch BV-SPD-Fraktionschefin Barbara Deppner fürchtet, dass der Stadtrat den BV-Beschluss versanden lässt.

Karten Möring (CDU), Chef des Verkehrsausschusses, kann sich mit der Idee aber durchaus anfreunden: "Ich würde mich jetzt nicht für den Austausch von 50 Prozent der Ampelmännchen aussprechen, denn das würde enorme Kosten verursachen", meint er. "Aber man könnte ja damit anfangen, Ampelfrauen da einzusetzen, wo die Ampelmännchen beschädigt oder kaputt sind. Ich hoffe allerdings, dass sich dann an den Ampeln mit Ampelmädchen die holde Weiblichkeit auch eher genötigt fühlt, sich an das Rotlicht zu halten."

Wenn es nach Wirges geht, geht es in Ehrenfeld los mit der Ampelweiblichkeit. "Wir haben genug Ampeln im Stadtbezirk, denen das gut stehen würde", so der Bezirksbürgermeister.

Für Christtraut Kirchmeyer, verkehrspolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, ist das alles "einfach Firlefanz", denn: "Als ob wir nichts Wichtigeres zu besprechen hätten als die Frage nach Ampelmädchen", meint sie. "Man könnte auch nach und nach die Männchen abschaffen und durch vollflächiges Grün oder Rot wie bei den Ampeln für die Autos ersetzen. Dann hat sich die Frage nach Männchen oder Weibchen erledigt." Gut gebrüllt, Löwin. Doch ob sie damit die Ampelmädchen-Fraktion einschüchtert?

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