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21.03.2005

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Achtung Pänz: Polizei filzt am Karfreitag wieder eure Fußbälle!

Ulrich Breite, MdR
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In der Karwoche gilt wieder: No chance to dance!

Alle Jahre wieder weist die Kölner Stadtverwaltung mit einer Presseerklärung auf die besonderen Regelungen des Sonn- und Feiertagsschutzgesetzes für die Karwoche hin. Dazu erklärt "traditionell" der FDP-Fraktionsgeschäftsführer, Ulrich Breite:

„Letztes Jahr kam es am Karfreitag zu einem Polizeieinsatz in Chorweiler, weil Kinder Fußball spielten und dies in Köln an diesem Tag streng verboten ist. Die evangelische Kirche in Köln kennt da keinen Spaß und pocht auf strikte Einhaltung der Feiertagsregelungen, auch wenn es zu Polizeieinsätzen gegen spielende Kinder kommt.

In Brühl haben es die Kinder wesentlich besser, denn dort hat das „Phantasialand“ seine Pforten für die kleinen und großen Kinder am Karfreitag geöffnet. Keine Kirche und keine Polizei stört da das Treiben. Glückliches Brühl! Verbote aus religiösen Gründen für bestimmte Aktivitäten in der Karwoche sind ganz offensichtlich nicht frei von regionalen Widersprüchen.

Schon ab Gründonnerstag ist es auch für Erwachsene wieder soweit. Das Diktat des verordneten Trübsalblasens herrscht erneut in Köln. Betroffen von dem Verbot sind Märkte, sportliche Veranstaltungen und öffentliche Unterhaltungsdarbietungen. Sogar öffentliche Tanzveranstaltungen sowie Wohnungsumzüge werden von dem Verbot nicht verschont.

Darüber hinaus sind am Karfreitag alle nicht öffentlichen unterhaltenden Veranstaltungen außerhalb von Wohnungen untersagt. No Chance to dance! Jedoch das Fernsehen darf am Karfreitag – dem „stillen Feiertag“ – den Gewaltschocker „Stirb langsam“ zeigen.

Wir sehen in den besonderen Regelungen während der Karwoche eine einseitige und engstirnige Auslegung der religiösen Bräuche. Aber das ist keine Kritik an der christlichen Religion. In unseren Reihen befinden sich zahlreiche gläubige Menschen. Wir wenden uns nicht gegen Gott und seine Feiertage, wir sind nur mit seinem
„Bodenpersonal“ nicht zufrieden.“


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Deregulierung, Entbürokratisierung und Liberalisierung.

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