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07.07.2004

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

FDP kritisiert Verfahren in Sachen Kulturdezernent

Dr. Ulrich Wackerhagen
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Dr. Ulrich Wackerhagen
Wackerhagen: Warnung vor „Wimmer-Effekt“

Zum Vorschlag von Schwarz-Grün, Christoph Nix zum neuen Kulturdezernenten zu machen, erklärt der kulturpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Dr. Ulrich Wackerhagen:

„Das hier gewählte Verfahren, dass die Fraktionsspitzen unter Ausschluss ihrer eigenen Kulturpolitiker und offensichtlich auch ohne ausreichende Einbindung des Oberbürgermeisters hier einen Kandidaten förmlich aus dem Hut zaubern, kritisiere ich aufs Schärfste. Die Einrichtung einer Findungskommission wäre das adäquate Instrument gewesen, für diese herausragende Stelle eine geeignete Persönlichkeit zu finden. Das glaube ich heute mehr denn je.

Herrn Nix geht ein Ruf wie Donnerhall voraus. Er scheint insbesondere bei seiner letzten Tätigkeit als Intendant des Staatstheaters in Kassel verbrannte Erde hinterlassen zu haben. Dabei wird ihm einerseits große Umtriebigkeit und Kreativität bescheinigt, andererseits aber insbesondere mangelnde Integrationsfähigkeit und Mitarbeiterführung vorgeworfen. Aber gerade letztere Fähigkeiten sind diejenigen, die der Kölner Kulturdezernent in der aktuellen Lage dringend bräuchte.

Dass die Spitzen von CDU und Grünen den Kandidaten heute im Schweinsgalopp durch ihre eigenen Fraktionen getrieben haben und sich ihre Wahl haben absegnen lassen, spricht für ihre Unsicherheit in dieser Frage. Die CDU scheint nichts aus dem „Wimmer-Effekt“ gelernt zu haben, als in Neuss die Sektkorken knallten, nachdem die dortigen Parteifreunde den damaligen Stadtdirektor Wimmer nach Köln weggelobt hatten.

Um sich ein genaueres Bild vom Kandidaten und seinen Ideen für Köln zu verschaffen, wird die FDP in den nächsten Tagen die öffentliche Berichterstattung intensiv verfolgen und Herrn Nix sowohl zu einem persönlichen Gespräch als auch in die Fraktionssitzung am kommenden Mittwoch einladen. Im Anschluss wird die FDP entscheiden, ob sie dem Kandidaten bei der Ratssitzung am 20. Juli ihre Stimmen geben kann.


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