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28.08.2008

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Staatstheater und Staatsphilharmonie NRW in Köln

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Gürzenich-Orchester und Bühnen der Stadt Köln aufwerten

Die FDP-Fraktion hat folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Rates am 28. August 2008 setzen lassen, der bei einer Änderung beschlossen wurde.

Eine Expertenkommission hat im Auftrag der Staatskanzlei und der Kunststiftung NRW eine Studie zur Kultur in Nordrhein-Westfalen erarbeitet. Darin werden Vorschläge und Empfehlungen unterbreitet, die die Kunst- und Kulturlandschaft in NRW signifikant stärken und ihr sowohl in den Kommunen als auch bundesweit und international mehr Strahlkraft verleihen sollen.

Köln würde in besonderem Maße profitieren, wenn die Handlungsempfehlungen aus dieser Studie umgesetzt würden. Unter anderem schlägt die Kommission vor, aus dem Gürzenich-Orchester die „Staatsphilharmonie Nordrhein-Westfalen“ und aus den Bühnen der Stadt Köln das Staatstheater Köln zu machen sowie die European Kunsthalle Köln finanziell zu fördern.

Vor diesem Hintergrund möge der Rat beschließen:

Der Rat der Stadt Köln fordert die Landesregierung auf, die Köln betreffenden Vorschläge der Studie „Kunst NRW. Vorschläge und Empfehlungen“ durch entsprechende Beschlüsse und daraus resultierenden Maßnahmen umzusetzen.

Außerdem fordert der Rat der Stadt Köln die Stadtverwaltung auf, dem Rat zum Zwecke der Umsetzung der die Stadt Köln betreffenden Vorschläge und Empfehlungen aus der Studie, welche im Abschlussbericht der Kommission genannt werden, bis zur Sitzung des Rates am 13. November 2008 ein entsprechendes Konzept vorzulegen. Dabei ist besonderes Augenmerk auf die Vorschläge zu legen, die Kölner Bühnen zum Staatstheater Köln und das Gürzenich-Orchesters zur „Staatsphilharmonie Nordrhein-Westfalen“ zu ernennen.

Dieses Konzept soll darstellen, welche Maßnahmen von Seiten der Stadt geeignet sind, die Ernennungen zu Landesinstitutionen tatsächlich zu erreichen, und die organisatorischen und finanziellen Auswirkungen beschreiben. Daneben sollen die Möglichkeiten der Co-Finanzierung durch das Land NRW (und/oder durch andere öffentlich-rechtliche Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen) aufgezeigt werden.

Begründung:

Nordrhein-Westfalen hat eine hohe Dichte an Theatern und Opernhäusern vorzuweisen, doch nur wenige Institutionen genießen ein großes nationales und internationales Renommee. Klare Profilierungen, wie sie weltweit anerkannte Einrichtungen aufweisen, sind selten zu erkennen. Die Kulturbudgets der nordrhein-westfälischen Städte lassen kaum Spielraum für innovative Ideen.

Die externe Expertenkommission der Studie „Kunst NRW. Vorschläge und Empfehlungen“ attestieren Köln in ihrem Abschlussbericht gute grundlegende künstlerische und kulturelle Strukturen, stellen jedoch auch Kölns Schwächen in diesem Sektor klar heraus. Die Vorschläge zur nachhaltigen Verbesserung der Situation von Kunst und Kultur in Köln müssen nun umgesetzt werden.

Die FDP-Fraktion hat bereits am 17.08.2007 in Köln in einem gemeinsamen Gespräch mit dem Kulturdezernenten Prof. Georg Quander und dem Gürzenich-Kapellmeister Markus Stenz die kulturpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion Angela Freimuth über das Vorhaben informiert, dem Land vorzuschlagen, das Gürzenich-Orchester zum Staatsorchester NRW zu ernennen und ihm hierzu die erforderlichen Landesmittel zukommen zu lassen. Frau Freimuth hat sich bereit erklärt, ihre Parlamentskolleginnen und -kollegen im Kulturausschuss des Landtags für diesen Plan zu gewinnen, und nach Veröffentlichung des Abschlussberichtes eine unterstützende Stellungnahme abgegeben.

Die Ernennung zum Staatstheater würde die Bühnen der Stadt Köln erheblich aufwerten und wäre gleichzeitig ein Bekenntnis zu einer langfristig ausgerichteten Profilierung und Budgetsicherung. Gleiches gilt für die Ernennung des Gürzenich-Orchesters zur „Staatsphilharmonie Nordrhein-Westfalen“: Schon jetzt setzt das Orchester und auch die Kölner Philharmonie Maßstäbe in der Stadt, in NRW und darüber hinaus. Für das Gürzenich-Orchester waren die Gastspielreisen zum Edinburgh Festival, nach China, die Einladung zum Internationalen Musikfestival Proms im August 2008 in London und zur Teilnahme an der EXPO in Shanghai im Jahre 2010 eine große Auszeichnung und Bestätigung ihres international wachsenden Renommees.

Ein ebenfalls den Ruf der Kunststadt Köln stärkender Vorschlag ist es, die European Kunsthalle finanziell zu unterstützen. Der geplante Pavillon könnte umgehend verwirklicht und die internationale Zusammenarbeit ausgebaut werden sowie das Forum für junge europäische Kunst Kölns Ruf als weltoffene Kunststadt weiter untermauern.

Der Abschlussbericht der Expertenkommission der Landesregierung dient zur Orientierung und schlägt mögliche Handlungsmaßnahmen vor, ist jedoch nicht verbindlich. Gerade deshalb ist es dringend erforderlich, dass die Stadt Köln nun ein konkretes Konzept für eine gezielte Umsetzung der in der Studie genannten Kölner Projekte entwickelt und gemeinsam mit dem Land einer Realisierung zuführt.

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