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30.09.2012

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FDP-Köln wählt Kandidaten für die Bundestagswahl 2013

Otto Fricke, MdB
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Otto Fricke, MdB
Fricke: 40% der Wähler treffen Entscheidung erst in letzter Woche vor Wahl
Von Andi Goral

Die Bundestagswahl im September 2013 sendet ihre Vorboten. Jetzt nominierte die Kölner FDP ihre vier Kandidaten in der Mülheimer Stadthalle. Es sind Stefanie Ruffen, Dr. Guido Fischer, Volker Görzel und Hans H. Stein. In einem kurzen Statement gegenüber report-k.de erklärten die Kandidaten ihre politischen Schwerpunkte. Otto Fricke, der eine europäische Impulsrede hielt, mahnte seine Parteifreunde, dass 40 Prozent der Wähler ihre Entscheidung erst in der letzten Woche vor der Wahl und oft in der Wahlkabine erst treffen.

Volker Görzel, 41, aus Köln-Longerich, geht für die FDP im Kölner Westen und Norden ins Rennen. Seinen Schwerpunkt sieht Görzel, Fachanwalt für Arbeitsrecht, in der Wirtschafts- und Europapolitik. Gerade im Kölner Norden, mit den für die Arbeitsplätze in der Stadt so wichtigen Ford-Werken, sieht er auch eine direkte Beziehung zur Bundespolitik. Wie wichtig hier eine Politik der europäischen Stabilität sei, sähe man an der Krise. Der Politiker, der aktuell für die FDP im Kölner Rat engagiert in der Kulturpolitik arbeitet, will sich im Bundestag aber auch für die Bürgerrechte einsetzen.

Hans H. Stein, 47, setzt seine Schwerpunkte auch in der Wirtschaftspolitik, aber mit dem Fokus auf den Mittelstand. Köln habe gerade hier eine Reihe innovativer und kreativer Unternehmen. In der Europapolitik will er dafür sorgen, dass das Wirtschaftszentrum Köln, nicht nur in Deutschland, sondern in Europa eine wichtige Rolle in einer Liga wie etwa Barcelona, Rotterdam oder London spiele. Das es trotz gestiegener Steuereinnahmen, auch dank der Maßnahmen der schwarz-gelben Bundesregierung, der städtischen Politik nicht gelänge, die Stadt zu modernisieren und den Haushalt zu sanieren, spotte jeder Beschreibung. Hans-H. Stein, der im Kölner Süden antritt, ist verpartnert und Onkel von fünf Nichten. Beruflich ist er in einer politischen Stiftung engagiert, die sich dem transatlantischen Dialog widmet.

Die Architektin Stefanie Ruffen, 41, die in der nördlichen Innenstadt, Deutz und Porz ins Rennen geht, will sich im Bundestag etwa für eine Vereinheitlichung des Baurechts einsetzen. „In Hessen brennt es anders als in Nordrhein-Westfalen“, sinniert die Expertin, denn es gibt in beiden Bundesländern etwa eine andere Abstandsregelung. Hier will sie für eine bundesweite Vereinheitlichung sorgen. Als Mutter von zwei Kindern ist ein weiterer Schwerpunkt die Familien- und Schulpolitik. Hier will sie alles daran setzen, das Betreuungsgeld zu verhindern und mehr Raum für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schaffen.

Dr. Guido Fischer kandidiert im Kölner Nordosten und Leverkusen, hier vor allem in Köln-Mülheim. Der gebürtige Kölner und Mediziner sieht seinen Schwerpunkt in der Freiheitsdebatte und möchte dafür sorgen, dass Gesetze Menschen so wenig wie möglich einschränken. In der Gesundheitspolitik steht er für eine wirtschaftliche und soziale Verteilung und möchte dafür sorgen, dass der Krankenkassenanteil bei 19 Prozent bleibt und nicht stärker klettert. Die Forderung der SPD nach einer massiven Erhöhung der Beiträge hinterfragt er, ob der Weihnachtsmann dies bezahle. Deutlich macht er aber auch, dass der, der die Leistungen für die Ärzte und das Pflegepersonal verschlechtere, auch automatisch die Leistungen für die Patienten minimiere. Dr. Fischer ist 53 Jahre alt, zur Zeit Hausmann, geschieden und hat vier Kinder.

Otto Fricke fordert von den Kölner FDP Wahlkämpfern ein selbstbewusstes Auftreten und dass man sich auf keinen Fall auf das Spiel nach der Koalitionsfrage einlassen solle. Wenn die Rettung Portugals und Irlands gelinge und danach sehe aus, so Fricke, dann bekämen die Menschen auch Vertrauen in die Europapolitik in Berlin. Ganz so rosig sieht Fricke die Griechenlandfrage nicht und zeigte sich verärgert darüber, dass der Troika-Bericht wohl wegen der in 35 Tagen stattfindenden USA-Wahl zurück gehalten werde. Er forderte deutlich, dass Griechenland die gestellten Bedingungen erfüllen müsse. Fricke betonte aber auch, dass Griechenland ein Mitglied der europäischen Familie sei. (29.09.2012)

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