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07.11.2011

FDP-Bundestagsfraktion

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Hoyer: Flut übersteigt unser Vorstellungsvermögen

Werner Hoyer mit dem THW im Krisengebiet
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Werner Hoyer mit dem THW im Krisengebiet
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Werner Hoyer mit dem THW im Krisengebiet
Besuch im Überflutungsgebiet der thailändischen Hauptstadt Bangkok

Nach einem Besuch im Überflutungsgebiet der thailändischen Hauptstadt Bangkok und im Flood Relief Operations Centre zeigte sich Werner Hoyer betroffen über das Ausmaß der Flutkatastrophe. "Es handelt sich um ein Desaster einer Dimension, die das Vorstellungsvermögen übersteigt", sagte der Staatsminister in Bangkok. "Nach Einschätzung thailändischer und deutscher Experten besteht weiterhin die Gefahr, dass praktisch die gesamte Stadt überflutet wird. Es wird Zeit, in Europa zu erkennen, dass es sich um die schwerste Flut seit Jahrzehnten in Thailand handelt."

Schon jetzt seien fast 500 Menschenleben zu beklagen, so Hoyer. Mehr als zweieinhalb Millionen Thailänder haben Haus, Hab und Gut verloren. Ein Drittel des ganzen Landes steht unter Wasser, darunter mehr als 6000 Produktionsunternehmen. "Es ist beeindruckend, mit welcher Energie sich die Menschen darum bemühen, auch nur die schlimmsten Auswirkungen der langsam, aber unaufhaltsam steigenden Wassermassen in den Griff zu bekommen", erklärte Hoyer.

"Hierfür benötigen die Thais dringend internationale Hilfe und praktische Solidarität", so Hoyer. Deutschland sei hierzu bereit und habe als eines der ersten europäischen Länder substantielle Hilfe von bis zu 600.000 Euro bereit gestellt. "Heute haben wir Wasseraufbereitungsanlagen und Kleinwasserfilter für die Versorgung von 50.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser übergeben und damit einen weiteren Beitrag geleistet", berichtete Hoyer. "Wir sind zu weiterer Hilfe bereit."

Dies beträfe nicht nur die kurzfristige Katastrophenhilfe und die Unterstützung bei zu befürchtenden Gesundheitsproblemen, sondern auch die Herausforderungen beim Wiederaufbau nach Ablaufen des Wassers. "Natürlich steht deutsche Expertise auch bereit, wenn es gilt, eines Tages die Schlussfolgerungen aus jetzt zu Tage getretenen Erkenntnissen über die Flutursachen zu ziehen", so Hoyer.

Neben den Gesprächen mit dem Leiter des Krisenzentrums, Justizminister Pracha Promnok, dem thailändischen Roten Kreuz und den Mitarbeitern des vor Ort befindlichen Expertenteams des THW sprach Hoyer mit dem stellvertretenden thailändischen Ministerpräsidenten Kittiratt Na Ranong. Beide waren sich einig, dass es darauf ankommt,
- kurzfristig die notwendigen Maßnahmen zur Katastrophenhilfe und Schadensbegrenzung entschlossen zu ergreifen,
- mittelfristig den Wiederaufbau zügig voranzubringen, und
- langfristig alle Vorkehrungen zu treffen, um einen wirksamen Schutz Bangkoks vor möglichen erneuten Fluten zu gewährleisten. (06.11.2011)

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