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21.01.2011

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

FDP fordert Planungssicherheit für Oper

Musicaldome
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Für Anmietung des Musical Domes

Zur aktuellen Debatte um die Interimsspielstätte der Oper erklären für die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln deren Vorsitzender Ralph Sterck und deren Kulturpolitischer Sprecher Dr. Ulrich Wackerhagen:

Schauspiel und Oper der Stadt Köln sind endlich wieder in die 1. Liga aufgerückt und werden auf den Feuilletonseiten hymnisch gefeiert. Fast alle Vorstellungen sind praktisch ausverkauft. Mit dem Projekt „Oper unterwegs“ hat Laufenberg einen glamourösen Start in die Interimszeit hingelegt. Anstatt den Erfolg, auch in der Sanierungsphase am Offenbachplatz, langfristig zu sichern, ist Köln auf dem besten Wege, sich mit einer weiteren Provinzposse lächerlich zu machen und dem öffentlichen Gespött auszusetzen.

Nachdem der Rat der Stadt Köln am 13.04.2010 dem Bürgerbegehren gefolgt ist, steht durch das Votum gegen einen Neubau des Schauspielhauses nun eine mindestens fünfjährige Interimszeit für die Bühnen der Stadt bevor. Die Oper benötigt von 2012 bis 2015 eine repertoirefähige Bühne mit einer Platzkapazität mit mindestens 1400 Plätzen, um das im Vertrag des Intendanten festgeschriebene Ziel, der Oper einen internationalen Rang zu geben, verwirklichen zu können.

Opernintendant Uwe Eric Laufenberg hatte schon im letzten Jahr in der Diskussion über Neubau oder Sanierung von Schauspielhaus und Oper immer wieder betont, dass er es für ausgeschlossen hält, das Bespielen von unterschiedlichen Orten in der Stadt länger als drei Jahre zu betreiben – das sei weder den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Oper noch dem Publikum zuzumuten.

Laufenberg und der geschäftsführende Direktor Patrick Wasserbauer haben seit dem Ratsbeschluss alle nur denkbaren Alternativen geprüft und sind in Übereinstimmung mit Gürzenichkapellmeister Markus Stenz zu der Überzeugung gelangt, dass der Musical Dome in der Mitte der Stadt mit einer guten Akustik und 1600 Plätzen bestens für die Oper und auch für Cäcilia Wolkenburg geeignet ist. Beide erzielen gemeinsam 85 % der Gesamteinnahmen der Bühnen.

Anstatt nun die regierenden Ratsfraktionen schnellstens für eine zumutbare Lösung für die Spielzeiten 2013 bis 2015 sorgen, konfrontiert die SPD den Opernintendanten mit immer neuen Ausweichquartieren, der Oper in Bonn und einer noch zu errichtenden Mehrzweckhalle in Vogelsang. In der Kulturausschusssitzung am 18.01.2010 musste sich die Verwaltung dann auch noch von SPD und Grünen vorwerfen lassen, dass sie bisher nicht genügend Spielstätten geprüft habe. Das erwarte man von der Kulturverwaltung.

Dass nun auch Bonn und Düsseldorf geprüft werden sollen, hält die FDP ebenso wie der Opernintendant für reine Zeitverschwendung. Außerdem hat der Bonner Intendant Weise die Machbarkeit dieser Varianten bereits ausgeschlossen. Da der Rat der Stadt Köln am 1. März 2011 über die Spielstätte in der verlängerten Interimszeit beschließen soll, drängt die Zeit. Laufenberg hat bereits angekündigt, ab 2012 nicht mehr zur Verfügung zu stehen, wenn der hinreichend geprüfte und auch hinsichtlich der Einnahmenseite ausschließlich in Frage kommende Musical Dome nicht angemietet werde.

Die Kölner FDP fordert die rot-grüne Ratsmehrheit auf, dem Opernintendanten Uwe Eric Laufenberg endlich Planungssicherheit für die von drei auf fünf Jahre verlängerte Interimszeit zu geben, ihn bei der Anmietung des Musical Domes zu unterstützen und ihm für seine erfolgreiche Arbeit auch durch die Politik Rückendeckung zu geben.


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