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08.12.2008

Kölnische Rundschau

Pressespiegel

Fachhochschule: Ab in den Süden?

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Land zieht einen Umzug der Einrichtung von Deutz ins Linksrheinische in Erwägung

Von Christian Deppe

Die NRW-Landesregierung zieht eine Konzentration der Kölner Fachhochschule im Linksrheinischen in Erwägung. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Möbius am Wochenende erklärte, könnte unter dieser Zielvorgabe das Ingenieurwissenschaftliche Zentrum in Deutz aufgegeben und durch einen Neubau im linksrheinischen Kölner Süden ersetzt werden. Nach Informationen von Ralph Sterck, Geschäftsführer der NRW-FDP, ist darüber innerhalb der Landesregierung jedoch noch keine Entscheidung gefallen.

Gebäude muss saniert werden

Der FH-Gebäudekomplex an der Betzdorfer Straße bedarf dringend einer umfassenden Sanierung, die im laufenden Betrieb schwierig wäre. Daher schlage der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) des Landes den Neubau vor. Nach den Worten von Möbius hat der BLB zu diesem Zweck in den letzten Monaten schon Grundstücke im Süden erworben. Als einen möglichen Standort nennt der Landtagsabgeordnete das Areal der früheren Dom-Brauerei an der Alteburger Straße.

Innerhalb des Stadtvorstandes seien die Pläne bekannt, aber noch nicht abschließend erörtert worden, sagte Oberbürgermeister Fritz Schramma. Die Planungshoheit liege bei der Stadt, die einen Bebauungsplan aufstellen müsste. Für Schramma böte ein FH-Campus in Höhe etwa des Großmarktes allerdings die Chance, den Inneren Grüngürtels bis zum Rhein fortzusetzen und zugleich die Einrichtungen der Kölner Hochschulen auch räumlich stärker zu vernetzen - beide Ziele sind auch im Kölner Masterplan vorgegeben.

Das Büro Albert Speer & Partner, das den Masterplan entwickelte, hatte die Konzentration der FH-Einrichtungen in der Südstadt ebenfalls in Betracht gezogen, dieses Vorhaben dann aber nicht mehr im Masterplan explizit formuliert. Ein Gegenargument ist die mit dem Umzug drohende Schwächung des Rechtsrheinischen, die auch Sterck befürchtet. Paul Bauwens-Adenauer, Initiator des Masterplans und Präsident der Kölner Industrie- und Handelskammer, begrüßt dagegen ausdrücklich die sich auftuende Möglichkeit: "Das ist wie ein Sechser im Lotto".

Sollten die Pläne eines FH-Campus an der Grenze zwischen Innenstadt und Bayenthal Wirklichkeit werden, müsste der Verlust der Einrichtung im Rechtsrheinischen kompensiert werden, fordert Schramma. "Dann sollte das Land eine ihrer anderen Einrichtungen nach Deutz verlagern."

Denkbar wäre, dass das ebenfalls sanierungsbedürfte Justizzentrum nach Deutz zieht. Auch die Finanzverwaltung in Köln, die zurzeit auf verschiedene Ämter innerhalb des Stadtgebiets verteilt ist, könnte unter dem Dach des sanierten Gebäudekomplexes an der Betzdorfer Straße konzentriert werden oder nach Sanierung des Justizzentrums in einer Art Ringtausch an die Luxemburger Straße ziehen.


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