Köln kann mehr
alle Meldungen »

06.12.2008

Kölner Stadt-Anzeiger

Pressespiegel

Land lenkt ein, FDP schert aus

Bild verkleinern
Liberale wollen kommunale Mehrheit am Flughafen verhindern

Christof Rasche sieht die Zukunft des Airports gefährdet.

Von Günther M. Wiedemann

Düsseldorf - Die künftige Entwicklung des Kölner Flughafens sorgt erneut für Diskussionen. So lehnt die NRW-FDP eine kommunale Mehrheit bei den Eigentümern des Airports in der Wahner Heide entschieden ab. Eine solche Konstellation sei für den Flughafen "eine viel größere Gefahr" als die Beteiligung privater Investoren, sagte der verkehrspolitische Sprecher der liberalen Landtagsfraktion, Christof Rasche, dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Er geht damit auf Distanz zur Landesregierung, die nach der Einigung mit dem Bund und der Stadt Köln eine kommunale Mehrheit akzeptieren will, gegen die sie sich lange gesperrt hatte.

Rasche sagt, wenn es nach er Kommunwahl in Köln eine Mehrheit aus SPD, Grünen und Linkspartei gebe, "weiß keiner, was aus dem Nachtflug und der Luftfracht wird". Die Situation sei deshalb "für Investoren am Flughafen unberechenbar". Der internationale Flughafen Köln-Bonn sei für das Land Nordrhein-Westfalen viel zu wichtig, als dass man ihn in kommunale Mehrheit geben könne. Derzeit halten Bund, Land und Köln jeweils rund ein Drittel der Anteile.

Rasche fordert: "Keine kommunale Mehrheit. Der Flughafen muss mehrheitlich in öffentlichem Besitz bleiben." Denkbar seien dafür verschiedene Konstruktionen, wenn der Bund seine Anteile verkaufe. Einen Teil könne die kommunale Seite übernehmen. Dass das Land seinen Besitzanteil erhöhen könnte, schließt Rasche aus. Wahrscheinlicher sei vielmehr, dass auch das Land sich teilweise zurückziehe. Wichtig sei allein, dass am Ende Land und Kommunen mehr als 50 Prozent hielten; den Rest könne man privaten Investoren übertragen, meint der FDP-Politiker.

In Düsseldorf verdichten sich die Anzeichen, dass der Bund entgegen früheren Bekundungen sich doch nicht rasch von seinen Flughafen-Anteilen trennen wird. Nach der Bundestagswahl könne es deshalb eine ganz neue Situation geben, heißt es in der Landeshauptstadt.


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Thema Wirtschaft und Privatisierung: Der Staat ist kein guter Unternehmer.

vorherige Meldung nächste Meldung
Spenden Sie hier!

Liberale Webnews

Aktuelle Highlights

Mi., 16.04.2014 FDP begrüßt neue Überwachungssysteme der DB Breite: Sicherheit und Datenschutz schließen sich nicht aus Ulrich Breite, MdR
Die FDP fordert in Köln schon seit vielen Jahren eine Fortentwicklung von Präventionsmaßnahmen für mehr Sicherheit und Sauberkeit für ... mehr
Do., 10.04.2014 Sterck: Finger in Wunde FDP stellt Kampagne zur KölnWahl vor Ulrich Breite und Ralph Sterck in der Unterführung unter dem Hauptbahnhof
Es war sicher der ungewöhnlichste Ort, an dem die FDP je eine Pressekonferenz abgehalten hat: Sie fand in der dreckigen, stinkenden und ... mehr
Mi., 09.04.2014 Eingriff in den Wohnungsmarkt Diskussion über Antrag von SPD, CDU und Grüne - FDP: Sie werden scheitern Ratssaal
Kölns Einwohnerzahl steigt, die Stadt braucht mehr Wohnungen. Deshalb haben SPD, CDU und Grüne gestern im Rat den Antrag "Mietwohnungsbau ... mehr

Termin-Highlights


Fr., 25.04.2014, 16:00 Uhr
Christian Lindner kommt!
Christian Lindner, MdL
Eröffnung des Infotainers Verehrte Liberale, sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte Sie herzlich einladen zur offiziellen ...mehr
Die Liberalen Schwulen und Lesben in NRW veranstalten im lesbisch-schwulen Jugendzentrum Anyway eine Podiumsdiskussion im Rahmen der ...mehr
Mit FDP-Europakandidatin Beret Roots "EU-Flüchtlingspolitik nach Lampedusa: Abschottung oder mehr Schutz für alle?" Das ist Thema ...mehr

Politik-Highlights


Mi., 01.01.2014
KölnWahl 2014
Historisches Rathaus
Hier finden Sie - die Direktkandidatinnen und -kandidaten ...mehr
Ulrich Breite, MdR
Laudatio von FDP-Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite zur Verleihung des Friedrich-Jacobs-Preises 2013 an das Haus des ...mehr
Ralph Sterck, MdR
Rede des Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Ralph Sterck, am 14. Dezember 2014 anlässlich der Kreiswahlversammlung zur ...mehr

alle Videos »

Videothek

Sauberkeit. Das braucht Köln!