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04.07.2008

Kölner Stadt-Anzeiger

Pressespiegel

FDP: Meisner soll sich äußern

Anselm Riddermann
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Anselm Riddermann
Auch die Kölner FDP übt heftige Kritik daran, dass die Vereinigung "Pro Köln" den Arbeitskreis "Christen pro Köln" gegründet hat. Damit versuche sich die Gruppierung als "Biedermann und netter Nachbar zu tarnen" und "die Grenze zwischen Rechtsextremismus und sozialer Protestbewegung zu verwischen", so Sprecher Anselm Riddermann. Im Kontrast zur Betonung der Nähe zum Christentum stehe die Intoleranz gegenüber einer anderen Religion, dem Islam nämlich. "Pro Köln" beschwöre "mit einer angeblichen muslimischen Gefahr ein Angstszenario bei den Bürgern herauf" und schüre allgemein "Vorurteile und Hass gegenüber ausländischen Mitbürgern".

Ulrich Breite, Geschäftsführer der FDP-Ratsfraktion, warnt davor, "Pro Köln" wolle "mit populistischen Themen lokal Fuß fassen, um bei der Kommunalwahl 2009 wieder in Fraktionsstärke den Sprung in den Kölner Rat zu schaffen." Mit Blick auf die Gründung der "Christen pro Köln" kritisiert er, der Protest dürfe nicht nur von Laien wie der Vorsitzenden des Katholikenausschusses, Hannelore Bartscherer, ausgehen. Auch ranghohe Vertreter der Amtskirche müssten auf die "Vereinnahmung des Christentums durch menschenverachtende Sprücheklopfer" reagieren, am besten Joachim Kardinal Meisner selbst. (cs)

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