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24.06.2008

Kölnische Rundschau

Pressespiegel

Digitalfunk: Der erste Mast kommt

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Große Sendeanlage wird am Sonntag auf Haus der Bezirksregierung gestellt

Von Daniel Taab

Der Digitalfunk hält langsam, aber sicher Einzug in Köln. Am kommenden Sonntag wird der erste Funkmast auf dem Dach der Bezirksregierung aufgebaut. Die Zeughausstraße wird dafür am 29. Juni für mehrere Stunden voll gesperrt. Ab 7.30 Uhr beginnen die Aufbauarbeiten für den Funkmast. In zwei Jahren soll der Digitalfunk flächendeckend in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung stehen. Er gilt als abhörsicher und erleichtert den Polizisten die Arbeit. Oftmals können die Beamten heutzutage den Sprechfunk und die Anweisung aus der Leitstelle nur schlecht verstehen.

In Münster werden die ersten Polizisten und Feuerwehrleute bereits im Umgang mit der neuen Technik ausgebildet. Sie sollen dann ihr Wissen als Multiplikatoren in ihren Behörden weitergeben. Mehr als 170 000 Angehörige der Hilfsdienste und 40 000 Polizisten müssen mit der neuen Technik vertraut gemacht werden, heißt es beim Innenministerium: "Es ist ein enormer logistischer Aufwand." So müssen bis zum Jahr 2010 etwa 26 000 Fahrzeuge umgerüstet und 80 000 Funkgeräte ausgetauscht werden.

Der Aufbau des Digitalfunknetzes ist laut Innenminister Dr. Ingo Wolf eines der größten technischen Modernisierungsprojekte in Nordrhein-Westfalen. Am Sonntag beginnen die Arbeiten am ersten Netzabschnitt im Regierungsbezirk Köln. Für NRW betragen die zu erwartenden Kosten für den Aufbau und den 15-jährigen Betrieb des Digitalfunks rund 500 Millionen Euro. Zuständig für die Umsetzung des Großprojekts sind die Zentralen Polizeilichen Dienste in Duisburg (ZPD).

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