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11.06.2008

Kölner Stadt-Anzeiger

Pressespiegel

Nie mehr Quast und Kleber

Dominik Schmidt, Mitglied der Bezirksvertretung Porz
Dominik Schmidt, Mitglied der Bezirksvertretung Porz
Dominik Schmidt, Mitglied der Bezirksvertretung Porz
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Dominik Schmidt, Mitglied der Bezirksvertretung Porz
Die Innovisco Service GmbH hat eine Marktnische besetzt

Dominik Schmidt produziert in Porz-Eil Plakate aus Kunststoff.

Von Damian Zimmermann

Vorbei die Zeiten, als Politikern die Papierfetzen vom Gesicht hingen und ihre Plakate vom Regen aufgeweicht an der Straße standen. Seit 2004 drucken die Parteien ihre Botschaften und die Konterfeis der Kandidaten überwiegend auf witterungsbeständige, reißfeste Kunststoffplakate.

Produziert werden sie vom jungen Unternehmen Innovisco Service GmbH aus Porz-Eil. Die Idee dazu hatte Geschäftsführer Dominik Schmidt. Er war seinerzeit selbst mit Kleber und Quast ausgestattet für die FDP in den Wahlkampf gezogen und ärgerte sich ständig, dass die Plakate meist schon nach kurzer Zeit schäbig aussahen.

Die ersten Kunststoffplakate wurden zur Europawahl 2004 gedruckt. Es folgten die NRW-Landtags- und die vorgezogene Bundestagswahl - und viel Stress, wie sich Schmidt erinnert. Um Liefertermine einhalten zu können, fuhr er schon mal selbst los und legte bis zu 5000 Kilometer an drei Tagen zurück. Heute hat Innovisco vier Mitarbeiter und liefert auch ins europäische Ausland.

Dass Schmidt, der für die FDP in der Bezirksvertretung Porz sitzt, selbst aktiver Wahlkämpfer war, sieht er als Vorteil: "Ich kenne die Strukturen und weiß, wo die Prioritäten im Wahlkampf liegen."

Arbeit gibt es genug, zumal laut Schmidt in Deutschland jährlich 1000 Wahlkämpfe stattfinden. Da die meisten jedoch weniger aufwändig sind, hat sich Dominik Schmidt neben den politischen Parteien noch andere Kundenkreise erschlossen.

Dank einer neuen Marketing-Strategie beliefert er mit seinen Flexiplex-Platten - so heißen die Kunststoff-Plakate - inzwischen auch Baumärkte und Großveranstalter. Damit hat die Firma Innovisco heute im gesamten Bereich der politischen und wirtschaftlichen Außenwerbung einen Fuß in der Tür und damit die Weichen für weiteres Wachstum gestellt.

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