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16.05.2008

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Erlebnisstadt Köln darf kein Kurort werden

Stefan Westerschulze
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Von Stefan Westerschulze

Weniger Events und Veranstaltungen auf Kölns zentralen Plätzen, mehr Bürokratie und Auflagen. So wirkt sich das neue Platzkonzept der Stadt Köln aus, welches im November 2007 von SPD, Grünen und CDU beschlossen wurde. Die FDP hatte als einzige Partei versucht, die geplanten Einschränkungen aufzuhalten: „SPD und Grüne legen die Stadt lahm und nehmen billigend in Kauf, dass die Erlebnisstadt Köln zu einem langweiligen Kurort verkommt“, schimpft Marco Mendorf, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP.

Die FDP hatte sich dafür eingesetzt, dass Köln eine spannende und dynamische Stadt bleibt. Köln sei seit über 2000 Jahren ein Treffpunkt, der immer wieder durch neue Attraktionen Menschen aus der ganzen Welt angezogen hat. „Wir wollen auch zukünftig unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie unseren Gästen aus dem In- und Ausland etwas bieten, Anlässe geben, diese Stadt zu besuchen und über Köln positiv zu berichten. SPD und Grüne haben aber jetzt weitere bürokratische Einschränkungen und eine Reduzierung der Veranstaltungen beschlossen. Diese Todberuhigung der Innenstadt lehnen wir entschieden ab.“

Die weitreichenden Vorwürfe gegen Rot-Grün begründet Mendorf damit, dass sich SPD und Grüne auch an vielen anderen Stellen gegen wirtschaftliche Dynamik entscheiden. „Rot-Grün verhindert mit ihrer Mehrheit den Bau eines Musicals am Breslauer Platz. Rot-Grün sperrt sich gegen den Bau eines Kongresszentrums in Deutz. Rot-Grün will das Public Viewing während der Frauen-Fußball-WM in der Innenstadt verhindern. Rot-Grün blockiert einen vierten verkaufsoffenen Sonntag zwischen Weihnachten und Sylvester. Und dann wollen die Grünen auch noch die Heizpilze vor Gastronomiebetrieben verbieten. Das alles zusammen ist eine wirtschaftsfeindliche Politik, schadet dem Ansehen unserer Stadt und dem Tourismus- und Erlebnisstandort Köln“, so Mendorf.

Die FDP-Fraktion hatte einen umfangreichen Änderungsantrag eingebracht, um die von Rot-Grün beabsichtigten Einschränkungen aufzuhalten. „Ohne Chance – selbst die CDU stimmte für das neue Konzept“, so Mendorf.

„Es ist ein Trauerspiel: Veranstalter machen mittlerweile einen hohen Bogen um Köln. Erst stirbt das Ringfest, dann lehnt die Verwaltung – ohne Rückkopplung mit der Politik die Love Parade in Köln ab und jetzt versucht der Stadtdirektor das Public Viewing in der Innenstadt zu verhindern. Das ist wirtschaftsfeindlich, denn Events solcher Ausmaße sind Einnahmequellen für Gastronomie und Hotellerie“, so Mendorf abschließend.

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