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30.01.2008

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Repgen: De Lück wolle fiere, wo un wann se wille!

Dietmar Repgen, MdR
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Dietmar Repgen, MdR
Fraktionsvize brilliert in Ratssitzung op kölsch

Die Wucht der öffentlichen Diskussion um die Vereinbarkeit der Volkssitzung der KG Alt Köllen auf dem Neumarkt mit dem im Dezember 2007 von Rot-Grün beschlossenen Platzkonzept wurde offensichtlich vom so genannten Kernbündnis sträflich unterschätzt. Vor allem das Festkomitee Kölner Karneval leistet heftigen Widerstand und ließ es sich nicht nehmen, der gestrigen Ratssitzung beizuwohnen.

Es wurde über einen Antrag der CDU debattiert, der zum Ziel hatte, die Volkssitzung in der bisherigen Form als Großzeltveranstaltung auf dem Neumarkt zu erhalten. Diese Debatte in der Karnevalswoche nahm der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP Dietmar Repgen zum Anlass, den folgenden karnevalistischen Redebeitrag für die FDP-Fraktion in der Ratssitzung abzuliefern – natürlich standesgemäß op kölsch.


Herr Oberbürgermeister,
meine Damen und Herren,
Herr Präsident!

Mir sitze he un schwaade,
et Fesskomitee is am waade.

Wat hätt Ruut-Jrön sich övverlaat
für uns Volkssitzung am Nümaat?

Se wolle kei Zelt, keine Spass, kein Nix mieh hann,
trotzdämm die Sitzung is für jedermann.

Ich jläuv, do hann se sich verkalkuliert,
su weet dat Brauchtum schingeliert!

Bejrönd weet dat mit’m Platzkonzepp -
Mir hann jesaat: „Dä Quatsch muss weg!“

Denn su ne enge Ahnzoch, dä pass nit op Kölle,
de Lück wolle fiere, wo un wann se wille!

Dröm loss mer saare: „Et bliev alles beim Ahle!
De Volkssitzung weed om Nümaat avvjehahle!“

Alles andere, dat is klor, dat is jewess,
is un bliev janz einfach … (Dress). Alaaf!



Doch dieser Beitrag und eine weitere Intervention von FDP-Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite, der die Einschränkungen des neuen Platzkonzeptes kritisierte und Rot-Grün „Arroganz der Macht“ vorwarf, halfen nichts: Der Antrag wurde mit den Stimmen von SPD, Grünen und PDS abgelehnt, was das endgültige Aus für die Volkssitzung auf dem Neumarkt bedeutet.

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