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17.01.2008

Innovationsministerium NRW

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Hohe Auszeichnung für junge Spitzenforscherinnen und -forscher aus NRW

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Junges Kolleg der nordrhein-westfälischen Akademie der Wissenschaften nimmt elf weitere Mitglieder auf

Das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften hat seit gestern elf weitere Mitglieder. Für die jungen Spitzenwissenschaftler ist die Berufung in die Nachwuchsschmiede der Akademie eine hohe Auszeichnung. Die Berufung ist mit einer intensiven fachlichen Begleitung durch die Akademie und über vier Jahre ein jährliches Stipendium in Höhe von 10.000 Euro verbunden. Gestern Abend wurden die neuen Mitglieder im Rahmen einer Festveranstaltung in der Akademie offiziell ins Junge Kolleg aufgenommen.

Das fachliche Spektrum des zweiten Jahrgangs reicht von klassischer Philologie über Naturwissenschaften wie Biologie, Chemie und Geologie bis zu Kohlenforschung und Nanowissenschaften. Vier der neuen Mitglieder des Jungen Kollegs kommen von der Universität Bochum, zwei von der Universität Münster. Je ein Mitglied des zweiten Jahrgangs kommt von den Universitäten in Bonn, Dortmund, Köln und Wuppertal sowie vom Max-Planck-Institut in Mülheim.

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart wünschte den Nachwuchsforschern viel Erfolg bei ihrer weiteren wissenschaftlichen Arbeit. „Nordrhein-Westfalen will für die besten Köpfe in der Wissenschaft ein attraktiver Standort sein. Nur mit den Besten können wir Innovationsland Nr. 1 werden, deshalb steht für uns Nachwuchsförderung weit oben auf der Prioritätenliste“, sagte Pinkwart. Er dankte der Stiftung Mercator, die mit knapp 3 Millionen Euro den Aufbau des Jungen Kollegs unterstützt. "Die Besten des wissenschaftlichen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen zu unterstützen ist gut für deren Arbeit und deshalb gut für unser Land. Da sind wir als Stiftung Mercator gern unterstützender Partner der Akademie der Wissenschaften", stellte Rüdiger Frohn, Beiratsvorsitzender der Stiftung Mercator fest.

Die Mitgliedschaft im Jungen Kolleg bedeutet für die Nachwuchsforscherinnen und -forscher nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch die Chance zum interdisziplinären Dialog mit den renommierten Wissenschaftlern der Akademie. „Die Kollegiaten kommen offenen Sinns. Es ist ein Vergnügen, mit ihnen über Forschungsfragen zu diskutieren“, sagte der Akademiepräsident Prof. Manfred J.M. Neumann.

Bereits jetzt haben zwei der Mitglieder des ersten Jahrgangs im Jungen Kolleg einen Ruf auf eine Professur erhalten und lehren an den Universitäten Heidelberg und Braunschweig. Als assoziierte Mitglieder sind sie dem jungen Forschernetzwerk weiter verbunden. Das Junge Kolleg wird nach drei Jahren auf 30 Mitglieder angewachsen sein. Voraussichtlich im Sommer 2008 erfolgt die dritte Ausschreibung.

Mehr Informationen zu allen Mitgliedern des Jungen Kollegs und ihren Forschungsschwerpunkten unter www.akdw.nrw.de.

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