Pinkwart: NRW rückt als Standort für Biowissenschaften und Medizinforschung europaweit an die Spitze
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:
Das neue Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns kommt nach Köln. Dies hat die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) heute während ihrer Jahresversammlung in Kiel entschieden. „Die Entscheidung ist ein Grund zum Jubeln für Nordrhein-Westfalen. Das bringt unser Land als Standort für Biowissenschaften und Medizinforschung europaweit an die Spitze“, freute sich Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart.
An Bau und Einrichtung des neuen Instituts beteiligt sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 30 Millionen Euro. Rund 100 Mitarbeiter sollen zukünftig in vier Abteilungen und vier selbstständigen Nachwuchsgruppen forschen. Die drei Gründungsdirektoren werden 2008 ihre Arbeit aufnehmen.
MPG-Präsident Professor Peter Gruss sagte, für die Entscheidung sei „die in der Region vorhandene Forschungsstärke ausschlaggebend gewesen. Wir bauen damit das Life Science Cluster der Max-Planck-Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen weiter aus. Köln ist mit Abstand der beste Standort für das neue Institut. Es wird direkter Nachbar der Universität zu Köln mit ihrem biomedizinischen Schwerpunkt sein.“
„Das Max-Planck-Institut ergänzt in hervorragender Weise den bereits bestehenden Schwerpunkt Alternsforschung an der Universität zu Köln. Damit vertiefen wir die etablierte Exzellenzzusammenarbeit mit der Max-Planck-Gesellschaft“, sagte der Rektor der Universität Köln, Professor Axel Freimuth.
Das neue Kölner Institut ist das zwölfte Max-Planck-Institut in Nordrhein-Westfalen insgesamt und das vierte, das im Bereich der Lebenswissenschaften forscht. Ebenfalls beteiligt ist die MPG an der lebenswissenschaftlichen Innovationsplattform in Dortmund (seit 2006) und sie betreibt das Forschungszentrum caesar in Bonn (seit 2007).
Das neue Kölner Institut wird biologische Alterungsprozesse erforschen. Durch Modellorganismen sollen neue Erkenntnisse gewonnen werden über Alterungsprozesse in den Körperzellen. Die Alternsforschung ist durch die demografische Entwicklung von erheblicher Bedeutung. Nach dem aktuellen Datenreport 2006 des Statistischen Bundesamts hat sich die mittlere Lebenserwartung seit 1970 um fünf Jahre verlängert. Zugleich wird der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung immer größer.
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29.06.2007
Innovationsministerium NRW
Meldung
Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns kommt nach Nordrhein-Westfalen
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