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01.08.2003

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Freude und Erleichterung über RTL-Entscheidung

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Sterck: Fruhner nicht gehen lassen
RZVK per Dringlichkeitsentscheidung


„Mir fällt ein riesen Stein vom Herzen“, freut sich FDP-Fraktionschef Ralph Sterck über die Standortentscheidung von RTL, in die Kölner Rheinhallen der Messe ziehen zu wollen. Damit habe Köln seinen größten Gewerbesteuerzahler innerhalb der Stadtgrenzen halten und sich als Medienstandort behaupten können. Die Freude und Erleichterung dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Köln sich zu lange in Sicherheit gewähnt und erst auf der Zielgrade mit deinem nachfrageorientierten, nachgebesserten Angebot den Zuschlag erlangen konnte. Daher müsse der Oberbürgermeister - nachdem der erste Freudenrausch ausgeschlafen sei - mit den Verantwortlichen in Verwaltung, Politik und Wirtschaft in Klausur gehen, damit sich solch ein Krimi nicht wiederhole.

„Ich danke allen, die daran mitgewirkt haben, Köln von der Blamage einer Abwanderung zu bewahren“, erklärt Sterck. Eine andere Entscheidung hätte die Stadt nach den Negativschlagzeilen und Fehlentscheidungen der letzten Wochen und Monate in eine tiefe Depression geworfen. Insbesondere wolle er Beitrag des Wirtschaftsdezernenten Klaus-Otto Fruhner hervorheben, der maßgeblich an dem Erfolg beteiligt gewesen sei. „Ich hoffe, dass nun auch Frau Moritz einsieht, dass man solche Leute nicht gehen lassen darf“, meint Sterck mit Blick auf die Pläne der grünen Fraktionsvorsitzenden, den CDU-Beigeordneten zum Abschuss freizugeben.

Die Ansiedlung des Senders in der direkten Umgebung des neuen ICE-Terminals in Deutz sei ein wichtiger Meilenstein in der künftigen Entwicklung des rechtsrheinischen Kölns. Hier entstehe eine Win-Win-Win-Situation für RTL, Stadt und Messe. So werde der Bau eines neuen Kongresszentrums nördlich des Deutzer Bahnhofs durch den neuen Nachbarn und potentiellen Nutzer wahrscheinlicher. „Ich fordere den Oberbürgermeister auf, die im Rat durch Schwarz-Grün versaute Entscheidung zu Gunsten des RZVK-Hochhauses südlich der Bahn umgehend mittels einer Dringlichkeitsentscheidung wieder vorzulegen, damit auch dieses Investment am Standort Köln gehalten werden kann und der Investor nicht verprellt wird“, so Sterck abschließend.


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