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08.03.2008

FDP-Kreisverband Köln

12 Jahre stressfrei zum Abitur sind machbar

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Darum Lehrpläne straffen, Schulalltag verbessern und Ganztagsbetrieb ausbauen

Beschluss des Kreisparteitages der FDP-Köln vom 8. März 2008

Die Verkürzung der Schulzeit zum Abitur von 13 auf 12 Jahre in NRW ist sinnvoll und richtig. Schülerinnen und Schüler im Rheinland und Westfalen sollen ihre Hochschulreife in der gleichen Zeit erlangen können, wie es in Thüringen und Sachsen seit 1990 erfolgreich praktiziert wird. Dies belegt u.a. die Pisa-Studie. Dabei zeigen uns die beiden neuen Bundesländer, dass auch bei 12 Jahren zum Abitur die drei Fs „Freunde, Freizeit und auch mal Faulenzen“ bei den Schülerinnen und Schülern nicht zu kurz zu kommen brauchen.

Für 12 Jahre stressfrei zum Abitur müssen in NRW jedoch die Vorrausetzungen im Lernplan und Schulalltag geschaffen werden. Die Kölner FDP sieht wie auch die Landeselternschaft der Gymnasien NRW, der Rheinischen und Westfälisch-Lippischen Direktorenvereinigungen sowie des Philologenverbandes hier dringenden Handlungsbedarf, ohne die Verkürzung selber in Frage zu stellen. Auch wenn wir Liberalen von der Richtigkeit der Schulzeitverkürzung überzeugt sind, nehmen wir die Sorgen und auch Verärgerungen von Eltern sowie Schülerinnen und Schülern bei der Umstellung auf 12 Jahre Abitur ernst und wollen schnelle Abhilfe schaffen. Denn das Wohl der Kinder und Jugendlichen muss im Vordergrund stehen. Unterricht soll fördern und fordern, aber nicht überfordern. 12 Jahre stressfrei zum Abitur sind machbar, wenn die Vorraussetzungen dazu stimmen!

Folgende drei Verbesserungen für ein stressfreies Abitur in 12 Jahren sind dafür zügig umzusetzen:

1. Lehrpläne straffen

Die Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur setzt eine deutliche Entschlackung und Schwerpunktsetzung beim bisherigen Lernstoff voraus. Damit ein vernünftiges Verhältnis zwischen neuem Unterrichtsstoff und praktischer Erprobung des Erlernten entsteht, müssen der jetzige Unterrichtsstoff und als Konsequenz sämtliche Lehrpläne für alle Fächer gestrafft werden. Es muss eindeutig nachvollziehbar sein, welcher Lehrstoff Pflicht ist und welcher die Kür. Grundsätzlich soll dabei gelten, dass diese Straffung nicht einseitig zu Lasten der ästhetischen Bildungsfächer, also Kunst, Musik u.ä., vonstatten gehen darf.

2. Langer Schultag erfordert lange Mittagspause

Bei notwendigem Nachmittagsunterricht muss die Mittagspause ab sofort länger werden. Die Kölner FDP regt deshalb an, über die Bezirksregierung die Über-Mittag-Situation bei den Schulträgern abzufragen, um hieraus Erkenntnisse für eine zügige und praktikable Umsetzung im ganzen Land zu gewinnen. In Köln hat diese Abfrage bereits statt gefunden. Daher soll die Landesregierung die gewonnen Erkenntnisse bzw. deren Umsetzung durch unbürokratische Hilfeleistungen unterstützen.

3. Ausbau des Ganztages an allen weiterführenden Schulen in der Sek I

Nach der Qualitätsoffensive für Hauptschulen durch die Landesregierung – dies hat insgesamt 22 von 30 Kölner Hauptschulen in den gebundenen Ganztag gebracht – fordert die Kölner FDP nun den Ausbau des gebundenen Ganztages an weiterführenden Schulen in der Sekundarstufe I. Ziel soll sein, für Gymnasien und Realschulen in Köln in den nächsten drei Jahren einen Anteil von mindestens 30 % an gebundenen Ganztagsplätzen, neben den bereits vorhandenen Plätzen an Gesamtschulen, zu realisieren. Dies soll vorrangig in Absprache mit den jeweiligen Schulen geschehen. Es soll jedoch ein flächendeckendes Angebot in allen Kölner Stadtbezirken gewährleistet sein, welches sukzessiv in den kommenden Jahren ausgebaut wird.


Begründung: Erfolgt mündlich.

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