Köln kann mehr
Sie sind hier: Startseite: Politik:
alle Beschlüsse der Ratsgremien »

29.08.2006

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Eis- und Schwimmstadion Lentstraße

Ulrich Breite, MdR
Ulrich Breite, MdR
Ulrich Breite, MdR
Bild verkleinern
Ulrich Breite, MdR
Änderungsantrag gemäß § 13 der Geschäftsordnung des Rates der Stadt Köln
hier: Antrag der SPD-Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 10. August 2006 betreffend „Eis- und Schwimmstadion Lentstraße“


Die Fraktion von CDU und FDP und das Kölner Bürger Bündnis haben folgenden Änderungsantrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Rates am 29.08. 2006 setzen lassen, der so beschlossen wurde.

Die anstragstellenden Fraktionen und Gruppe haben sich mehrfach für den Standorterhalt eines Eis- und Schwimmstadions an der Lentstraße ausgesprochen, wie es z.B. die Aussprache bei dem Ratsantrag vom 01.12.2005 zum Erhalt des Eis- und Schwimmstadion Lentstr. belegt. CDU, FDP und Kölner Bürger Bündnis begrüßen die grundsätzliche Bereitschaft des SWK, eine Übertragung des Eis- und Schwimmstadion einschließlich der entsprechenden Liegenschaften in den Konzern mit dem Ziel zu prüfen, die für die Zukunft dringend notwendigen Investitionen zu tätigen und den zukünftigen Betrieb sicher zu stellen.

Der von den Fraktionen SPD und Grünen gestellte Antrag ist zum jetzigen Zeitpunkt bedarf der Konkretisierung sowie weiterer Beratung und Entscheidungsschritte, da wesentliche Informationen für die Entscheidung erst in den nächsten Wochen zu erwarten sind. Konkrete Nachfragen bei der Stadtverwaltung und den Stadtwerken sowie die von der CDU einberufene Sondersitzung des Aufsichtsrates der KölnBäder GmbH am 25.8.2006 haben dies deutlich gemacht.

Daher beantragen wir, den vorliegenden Antrag wie folgt zu ergänzen:

Zur Realisierung eines Eislauf-, Spiel- und Schwimmangebotes an dem Standort Lentstraße ist ein Nutzungskonzept zu erstellen und ein Architektenwettbewerb durchzuführen. Das Nutzungskonzept ist den zuständigen Fachausschüssen und Aufsichtsräten vorzulegen.

Dabei sind folgende Maßgaben zu berücksichtigen:
• Die Überführung des Eis- und Schwimmstadions in die Bäder GmbH darf nicht zur Beeinträchtigung des Breitensports im Bereich Eishockey und Eislaufen führen. Um Eishockey und Eislaufen an diesem Standort zu sichern, soll die Halle eine Eislauffläche von 1.800 qm aufweisen, da eine Reduzierung der Eisfläche auf 1.200 qm Trainingsbedingungen für Turnier- und Ligabetrieb sowie Meisterschaften ausschließt. Eine vergleichende Darstellung der Investitions- und Betriebskosten für 1.200 qm und 1.800 qm soll als Entscheidungshilfe dienen, welche Eisfläche umgesetzt werden kann.
• Ein Naturbadesee sollte nur dann realisiert werden, wenn die Nutzung im Sommer auch bei lang anhaltenden hohen Temperaturen unter Aufrechterhaltung des Badesbetriebes ohne Gesundheitsgefährdung für die Schwimmer, z.B. durch Algen und Keime, gewährleistet werden kann. Erfahrungen aus dem im Betrieb bereits bestehender Naturbadeseen sind einzubeziehen.
• Um den Erhalt des Boxsportvereins SC Colonia 06, der in diesen Tagen sein 100-jähriges Jubiläum feierte, zu sichern, müssen kurzfristig andere Räumlichkeiten angeboten werden, die den Anforderungen des Vereins entsprechen und gut mit dem öffentlichen Personennahverkehr zu erreichen sind.

Begründung:

Für die antragstellenden Fraktionen bzw. Gruppe hat der Erhalt des Eis- und Schwimmstadions an der Lentstaße hohe Priorität. Die ist durch unseren entsprechenden Ratsantrag vom 01.12.2005 belegt worden. In der Sitzung im Dezember 2005 wurde durch den Rat ein entsprechender Arbeitsauftrag zur Neukonzeption des Eis- und Schwimmstadions an der Lentstraße an die Verwaltung und die beteiligten Gesellschaften erteilt. Danach sollte das Freibad an der Lentstraße an diesem Standort erhalten und saniert, und das Schwimmstadion in die KölnBäder GmbH überführt werden. Bei den zu prüfenden Varianten für das Eislaufen im Stadtgebiet sollte der Erhalt am Standort Lentstraße vorrangig geprüft werden. Für jede Standortvariante wurde eine Kostanschätzung erbeten.

Ein Betriebskonzept, aus dem u. a. auch die Folgekosten hervorgehen, sollte unter Beteiligung der Fachausschüsse, des Rates, der Kölner Sportstätten GmbH und der KölnBäder GmbH erstellt werden. Dies ist allerdings bisher nicht geschehen. Somit liegen derzeit keinerlei bewertbare Ergebnisse vor. Die Investitions- und späteren Betriebskosten sowie die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben und der damit zusammenhängende notwendige Zuschussbedarf sind nicht bekannt. Eine endgültige Beratung in den jeweiligen Aufsichtsräten hat ebenfalls nicht stattgefunden.

Damit besteht eindeutig dringender Informations- und Beratungsbedarf, bevor eine solche weit reichende Entscheidung getroffen wird. Der Änderungsantrag trägt diesem Sachverhalt Rechnung.

Liberale Webnews

Aktuelle Highlights

Mi., 11.10.2017 Lorenz Deutsch im Landtag NRW Nachrücker für Christian Lindner Lorenz Deutsch, MdL
Als Nachrücker für Christian Lindner wurde Lorenz Deutsch heute ... mehr
Mo., 25.09.2017 Reinhard Houben zieht für Kölner FDP in Bundestag ein FDP drittstärkste Kraft in Köln Yvonne Gebauer, MdL, und Reinhard Houben, MdB
Die Kölner Liberalen konnten bei der gestrigen Bundestagswahl mit einem Zweitstimmenergebnis von 13,8% in Köln Platz 3 erobern. Gegenüber ... mehr
Mi., 30.08.2017 Sterck: Varianten fair darstellen und nicht mit Fake-Bildern irritieren FDP will Ost-West-U-Bahn bis Melaten Varianten der Ost-West-Stadtbahn
Zur Verwaltungsvorlage für eine frühzeitige Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung der Ost-West-Achse zwischen Melatenfriedhof und Deutzer ... mehr

Termin-Highlights


Di., 17.10.2017, 19:00 bis 20:30 Uhr
Das Gesicht der Stadt verändert sich
Ralph Sterck, MdR
Aktuelle Pläne und Projekte aus Sicht des Stadtententwicklungsausschusses Ralph Sterck ist seit 1999 für die FDP Mitglied des ...mehr

Politik-Highlights


So., 24.09.2017
Bundestagswahl 2017
Am 24. September 2017 war Bundestagswahl Nach der überaus erfolgreichen Landtagswahl in NRW, bei der die Kölner FDP mit 13,8% ...mehr

So., 14.05.2017
Landtagswahl 2017
Am 14. Mai 2017 war Landtagswahl in NRW Mit 13,8% Zweitstimmen holte die Kölner FDP bei der Landtagswahl ein Ergebnis, das ...mehr
Katja Hoyer, MdR
Rede der Stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Katja Hoyer, zur Fortsetzung der Planungen für ein ...mehr

alle Videos »

Videothek

Bundestagswahl 2017 - Reinhard Houben, Direktkandidat der FDP in Köln I