Verlässlichkeit im Präsenzunterricht

Antrag im Hauptausschuss

05.10.2021 Anträge FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Beschluss:

Die Verwaltung wird aufgefordert, Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und Kindergartenkinder, die nach einer positiven Pool-Testung in der Einrichtung in einem individuellen PCR-Test ein negatives Ergebnis erhalten haben, nicht länger pauschal in Quarantäne zu schicken. Selbst wenn ein Kind der Gruppe oder Klasse als „positiv“ indiziert wurde, sollte ein negativer PCR-Test der anderen Kinder hier für ausreichend Sicherheit sorgen. Ebenso sollen Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen spätestens 3 Tage nach der Positiv-Testung einer Kontaktperson in der Schule mittels eines PCR-Tests bei einem negativen Ergebnis von der Quarantäne entbunden werden.

Begründung:

Aufgrund der Fehlerquote bei Schnelltests und der Sicherheit bei PCR-Tests ist das in Teilen intransparente Verhängen von Quarantäne und die unterschiedliche Beurteilung der Notwendigkeit von entsprechenden Maßnahmen vor allem in Schule und Kindergarten eine Belastung der Kinder. Sie werden durch immer wieder verhängte Quarantänen ständig aus ihrem sozialen Umfeld herausgerissen und ein verlässlicher Unterricht ist kaum möglich, wenn man nie weiß, wer am nächsten Tag noch kommen darf. Viele Kinder waren schon mehrfach in Quarantäne, ohne jemals positiv getestet worden zu sein. Sowohl das Gesundheits- als auch das Schulministerium haben die Wichtigkeit von Präsenzunterricht und Verlässlichkeit bei Kindern und Jugendlichen mehrfach betont und die Verfahren hier entsprechend angepasst. Es ist unverständlich, warum das Gesundheitsamt in Köln hier einen anderen Weg einschlägt. Zudem wird hier die psychische Belastung der Kinder völlig außer Acht gelassen.

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Stefanie Ruffen, MdR

Stefanie Ruffen, MdR

Schul- und Baupolitische Sprecherin

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