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12.03.2014

FDP-Landtagsfraktion NRW

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Gebauer: Qualitätsabsenkung für künftige Schulleiter löst Problem nicht

Yvonne Gebauer, MdL
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Besetzung von Schulleiterstellen
Schulministerin Löhrmann hat die herausragende Rolle von Leitungen zur Qualitätsentwicklung von Schulen betont. Yvonne Gebauer, bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, teilt diese Einschätzung. Die FDP-Bildungsexpertin betont jedoch, dass die freundlichen Worte der Ministerin nicht über die dramatische Situation der unbesetzten Schulleitungsstellen hinweg täuschen können. „Der Schulministerin gelingt es nicht, die rund 700 vakanten Schulleitungsstellen zu besetzen“, kritisiert Gebauer.

Gerade erst musste die Landesregierung zugeben, dass über 100 Schulleiter in NRW mehr als eine Schule leiten müssen. „Eine solche Situation darf sich nicht zum Dauerzustand entwickeln. Um dieser Lage Herr zu werden, ist aber die Absenkung der Leistungsanforderungen für künftige Schulleiter der falsche Weg.“

Auf Anfrage der FDP-Fraktion hat die Schulministerin aktuell einräumen müssen, dass 103 Schulleiter in Nordrhein-Westfalen die Führung von mehr als einer Schule wahrnehmen müssen (Drucksache 16/5173). „Die rot-grüne Landesregierung muss ihre Aktivitäten bei der Besetzung von Leitungsstellen an Schulen dringend verstärken. Eine permanente Doppelbelastung für Schulleitungen kann einer Qualitätsentwicklung der einzelnen Schulen nicht zuträglich sein“, kritisiert Yvonne Gebauer.

Den Vorstoß der Schulministerin, die Leistungsanforderungen für zukünftige Schulleitungen abzusenken, bewertet die schulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion als sehr besorgniserregend. „Rot-Grün hat sich entschlossen, die Anforderungen im `Eignungsfesttstellungsverfahren´ für angehende Schulleitungen abzusenken. Nun können auch Bewerberinnen und Bewerber, die die bisherigen Anforderungen nicht bestanden haben, zu Schulleitern werden.“ In Anbetracht der Vielzahl der zu verantwortenden Aufgaben dürfe eine Stellungsbesetzung aber nur unter Wahrung höchster Qualitätsansprüche erfolgen. „Statt an der Qualitätsschraube zu drehen, muss Ministerin Löhrmann die Anstrengungen und die Attraktivität der Stellen erhöhen, um mehr qualifizierte Bewerber zu gewinnen“, fordert Yvonne Gebauer.

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