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03.02.2003

Stadt Köln

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Kölner Wolgograd-Delegation saß in Moskau fest

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Die offizielle Delegation der Stadt Köln, die am 2. Februar 2003 an den Gedenkfeierlichkeiten (60 Jahre nach dem Ende der Schlacht von Stalingrad) in Kölns Partnerstadt Wolgograd teilnehmen wollte, musste unverrichteter Dinge von Moskau aus wieder zurückkehren. Bürgermeister Josef Müller, die Ratsmitglieder Teresa de Bellis, Axel Kaske und Dietmar Repgen sowie Sabine Strahl aus dem Büro des Oberbürgermeisters hatten sich am Freitag, 31. Januar 2003, vom Flughafen Düsseldorf aus auf den Weg gemacht. Nach ihrer Ankunft in Moskau gegen 19 Uhr hieß es jedoch, dass ein Weiterflug nach Wolgograd wegen der dortigen widrigen Witterungsverhältnisse (Nebel, vereiste Landebahnen) derzeit nicht möglich sei. Mit Aussicht auf eine Fortsetzung der Reise noch am gleichen Abend wartete die Gruppe bis etwa 24 Uhr auf dem Moskauer Flughafen. Dann erst wurde der Weiterflug für den Abend und für die Nacht gänzlich abgesagt.

Die Delegation wurde von der Fluggesellschaft Aeroflot für die Nacht in einer Moskauer Pension einquartiert. Diese war allerdings unterster Kategorie und entsprach in keinster Weise zivilisierten Reiseansprüchen. So gut wie ohne Schlaf und ohne Möglichkeiten für Dusche und Morgentoilette musste die Reisegruppe am nächsten Morgen, 1. Februar 2003, ab 6 Uhr darauf warten, ob Flüge nach Wolgograd möglich waren. Im Abstand von etwa drei Stunden kamen von Aeroflot jedoch nur negative Auskünfte über einen möglichen Start. Nachdem sich bis etwa 18 Uhr immer noch nicht abzeichnete, wann Wolgograd erreicht werden könnte, entschied die Delegation, die Reise in Moskau zu unterbrechen.

An den Feierlichkeiten, die am Sonntag, 2. Februar 2003, um 9 Uhr begannen, hat aus diesem Grund lediglich Ratsmitglied Ralph Scherbaum teilgenommen und die Stadt Köln in der russischen Partnerstadt vertreten. Er reiste nämlich mit dem Zug an und war wie geplant bereits am 1. Februar 2003 in Wolgograd. Die Flugreisenden sind am Montag, 3. Februar 2003, wieder in Köln eingetroffen. Ratsmitglied Scherbaum wird laut Zugreiseplan am kommenden Freitag, 7. Februar 2003, wieder in Köln sein.

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