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23.03.2013

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

SPD bejubelt angeblichen Höhenflug bei Übernachtungszahlen

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Breite: Miese Zuwächse in Köln gegenüber anderen Städten -
Wie sähen Zahlen wohl ohne Bettensteuer aus?
Die Kölner SPD-Fraktion bejubelt in einer Presseerklärung touristischen Kennzahlen für das Reiseziel Köln. Demnach konnten die Übernachtungszahlen 2010 und 2011 im Jahre 2012 nochmals übertroffen werden. Die SPD leitet daraus die Erkenntnis ab, dass die Bettensteuer Köln nicht schade. Hierzu erklärt der Fraktionsgeschäftsführer der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, Ulrich Breite:

„Die erstmalige Überschreitung der 5 Millionen-Marke bei den Übernachtungen wird von der SPD als Erfolg verkauft und das trotz Bettensteuer. Doch die Kölner Genossen verschweigen die miesen Zuwachsraten in Köln und das trotz Wirtschaftsaufschwung. Denn der magere Zuwachs von 2,4% bei den Übernachtungen im Jahr 2012 in Köln ist geradezu lächerlich gegenüber den Zuwächsen in Berlin (11,2%), Hamburg (11,1%), Frankfurt (10,8%), Stuttgart (7,1%) und Düsseldorf (6,1%).

Diese Städte besaßen im Gegensatz zu Köln allesamt im Vergleichsjahr keine Bettensteuer. Selbst unsere Nachbarregionen wie etwa Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis haben mit 4,6 % höhere Zuwächse. Einen Grund hierfür sieht der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband eindeutig in der Kölner Bettensteuer.

Die SPD wirft somit Nebelkerzen und will uns die Bettensteuer auch noch als Erfolgsstory verkaufen. Ein klarer Blick auf die Vergleichszahlen anderer Städte zeichnet da schon ein viel nüchterneres Bild. Die Kölner Zahlen für die Jahre 2010 und 2011 sind auch wegen darin erhaltene statistischen Ungenauigkeiten und falscher Datenerhebung mit großer Vorsicht zu genießen und können leider zum Städtevergleich unkorrigiert nicht herangezogen werden. Die ist der SPD auch bekannt!

Der Wirtschaftsfaktor Tourismus erwirtschaftet Millionen-Umsätze und durch die Ausgaben der Übernachtungstouristen in Köln werden Arbeitsplätze im Gastgewerbe, im Einzelhandel und vielen Dienstleistungszweigen gesichert. Dieser Wirtschaftszweig wird einseitig und zusätzlich in Köln mit einer Steuer belastet. Andere Städte ohne Bettensteuer haben viel höhere Zuwächse als Köln. Wie sähen die Kölner Zahlen wohl ohne Bettensteuer aus?“

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