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21.02.2013

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Houben: Jetzt heißt es, Germanwings zu halten

Reinhard Houben, MdR
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Lufthansa verlässt Köln
Die Lufthansa schließt, wie auch in Hamburg, ihren Verwaltungsstandort Köln und konzentriert diese Aufgaben in Frankfurt. Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion und Vorsitzende des Wirtschaftsausschuss der Stadt Köln, Reinhard Houben:

„Der Verlust des Firmensitzes der Lufthansa AG ist für Köln ein ganz herber Schlag. Die Lufthansa hat sich ein drastisches Sparkonzept aufgelegt und da macht es Sinn, seine Verwaltung an einen Standort zu konzentrieren. Damit verliert Köln nicht nur qualifizierte und gut bezahlte Arbeitsplätze, sondern auch sein einziges DAX-Unternehmen. Auch wenn Lanxess als ein DAX-Unternehmen demnächst seine Konzernzentrale aus Leverkusen nach Köln verlagert, schwächt der Weggang den Ruf Kölns als Wirtschaftsstandort.

Dabei ist der Ruf Kölns als Wirtschaftsstandort schon arg ramponiert. Drastische Gewerbesteuererhöhungen, Bettensteuer, marode Infrastruktur mit kaputten Straßen und Brücken, hohe Straßenkriminalität und „Hauptstadt“ der Wohnungseinbrüche in Deutschland laden Unternehmen nicht gerade ein, in Köln einen Standort aufzumachen. Wenn sich dann doch Industrieunternehmen in Köln ansiedeln wollen, hat die Wirtschaftsdezernentin Ute Berg kein Industriegrundstück parat, da dort Kreuzkröten siedeln und sie es bis heute nicht schafft, diese umzusiedeln.

Hier ist neben der Wirtschaftsdezernentin auch der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters gefragt, endlich das Ruder rumzureißen. Anstatt die Kölner Wirtschaft als reine finanzielle Melkkuh zu verstehen und mit immer höheren Steuern und Gebühren zu belasten, erwarte ich endlich, dass der OB und seine Wirtschaftsdezernentin mehr wirtschaftsfreundlichere Vorlagen in den Rat einbringen.

Denn Köln sollte nun alles unternehmen, wenigstens Germanwings in Köln zu halten. Das Tochterunternehmen der Lufthansa hat in Köln nicht nur seinen Firmensitz, sondern auch seinen Heimatflughafen. Die Kölner Politik ist nun in ihrer Gesamtheit gefordert, eine Wohlfühlkultur für dieses und alle anderen Unternehmen in dieser Stadt aufzubauen, damit aus dem Weggang der Lufthansa kein Rutschbahneffekt entsteht. Immerhin hängen an diesen großen Unternehmen viele Arbeitsplätze. Daran sollte Oberbürgermeister Jürgen Roters denken, wenn er zum wiederholten Mal an der Steuer- und Gebührenschraube für die Kölner Wirtschaft dreht.“

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