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08.08.2012

FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt

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Feuchtraumoptik in Deutzer U-Bahn verhindern

Maria Tillessen, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt
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Maria Tillessen, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt
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Maria Tillessen, Mitglied der Bezirksvertretung Innenstadt
Tillessen: Bisherige Ideen überzeugen nicht
Zum Wochenende überraschen KVB und Stadtverwaltung mit plötzlicher Initiative an der U-Bahn-Station Deutz/Messe. Schon seit langem wird der unschöne Zustand durch große Fehlflächen an den verfliesten Wänden beklagt. Mehrere Anfragen dazu gab es bereits in der Bezirksvertretung Innenstadt. Im Juni stellte die Stadtverwaltung dann eine Lösung vor: im Rahmen einer Komplettsanierung sollten 1.500 qm Fliesen abgeschlagen werden und einer Neugestaltung mit beigen Fliesen in Baumarkt-Charme Platz machen.

Weder in der BV-Innenstadt noch im Gestaltungsbeirat stieß dieser Vorschlag auf Akzeptanz. Zu uninspiriert erschien dieser allzu pragmatische Vorschlag der zuständigen Techniker. Für diese wichtige Station in der Innenstadt mit sehr hohem Fahrgastzahlen wurde eine professionelle Farb- und Gestaltungsplanung gefordert.

Auch stellte sich die Frage, ob tatsächlich die gesamte Fläche des Originalzustandes des 70er-Jahre-Ausbaus zerstört werden muss, oder ob nicht kleinere, ergänzende Sanierungen möglich sind. In den Diskussionen drängte sich allerdings schnell das Gefühl auf, dass solche Überlegungen von der zuständigen Verwaltung eher als lästig empfunden wurden. Die Komplettsanierung im Standardverfahren wurde deutlich vorgezogen.

Nun wird plötzlich mit Absperrungen vor Zuständen, die schon lange herrschen, Zeitdruck aufgebaut. Alternative Überlegungen zum Sanierungskonzept sollen scheinbar ausgebremst werden. Maria Tillessen, FDP-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Innenstadt und Vertreterin im Gestaltungsbeirat, erklärt dazu:

„Wir wollen uns nicht von der Verwaltung überrumpeln lassen. Eine professionelle Planung zu Gestaltung und Farbgebung, die sensibel mit der bestehenden Situation umgeht, ist an dieser Stelle unverzichtbar. Die bisherigen Ideen der Verwaltungstechniker überzeugen nicht! Einfach nur praktisch reicht nicht!“

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