Köln kann mehr
alle Meldungen »

07.01.2003

FDP-Kreisverband Köln

Meldung

Flach: FDP soll als Team wahrgenommen werden

Reinhard Houben, Ulrike Flach, Ralph Sterck
Reinhard Houben, Ulrike Flach, Ralph Sterck
Reinhard Houben, Ulrike Flach, Ralph Sterck
Bild verkleinern
Reinhard Houben, Ulrike Flach, Ralph Sterck
Dreikönigstreffen: FDP ehrt langjährige Mitgieder

Gut gelaunt blickten gestern abend die Kölner Liberalen in die Zukunft. Auf ihrem traditionellen Dreikönigstreffen wurde weniger der Rückblick auf 2002 diskutiert und vielmehr der Ausblick auf 2003. Vor etwa 250 Kölner Liberalen präsentierte die stellvertretende FDP-Landesvorsitzende Ulrike Flach die politischen Themen, mit denen die FDP für tiefgreifende Reformen in der deutschen Politik werben will.

FDP-Fraktionschef Ralph Sterck begrüßte die Gäste im Innenhof des Historischen Rathauses. Besonders freute er sich über die Anwesenheit von Unicef-"Botschafterin" Charlotte Feindt. Köln als Unicef-Stadt 2003 habe mit ihr eine herausragende Repräsentantin. Auch der Kölner Bundestagsabgeordnete Werner Hoyer und der ehemalige FDP-Kreisvorsitzende Andreas Reichel konnten herzlich begrüßt werden.

In einem kurzen Überblick betonte Sterck die Erfolge der liberalen Ratsfraktion. Bei vielen Problemen habe die Rathausmehrheit aus CDU und FDP weitreichende Entscheidungen getroffen. Die FDP habe es aber ebenso geschafft, sich auch inhaltlich klar vom Koalitionspartner abzugrenzen.

Nur kurz hielt sich Ulrike Flach in der Retrospektive von 2002 auf. Ihr sei wichtig, aus den Erfahrungen des letzten Jahres zu lernen. Es sei richtig gewesen, in die Bundestagswahl als selbstbewusste, starke und unabhängige FDP zu gehen. Aus heutiger Sicht sollte die FDP auf einen eigenen Kanzlerkandidaten verzichten: „Wir wollen lieber als Team wahrgenommen werden und nicht als eine Ein-Mann-Show“, so Flach.

Mit einer Priese Frustration skizzierte Flach die chaotische Politik der rot-grünen Bundesregierung. Vor der Wahl wären falsche Versprechungen gemacht worden und nach der Wahl hätte die Bundesregierung ein „einziges Durcheinander“ präsentiert. Mehr als 40 Steuer- und Abgabenerhöhungen hätte die Regierung auf den Weg gebracht. Aus Sicht von Flach der „vollkommen falsche Weg“. Anstatt immerfort die Einnahmen des Staates erhöhen zu wollen, schlägt Flach vor, die bestehenden Ausgaben zu reduzieren. Noch immer gebe das Land jährlich über 510 Millionen Euro für die Subventionierung der Steinkohle aus.

Aus Sicht von Flach müsse vor allem eine Bildungs- und eine umfassende Gesundheitsreform nach vorne gebracht werden. Die FDP könne dazu viel Einfluss über ihre Beteiligungen in einigen Landesregierungen nehmen. Wichtig sei deshalb, jetzt auch die Liberalen in Niedersachsen und Hessen zu unterstützen.

Kölns FDP-Chef Reinhard Houben nahm die Gelegenheit war, den Kölner Koalitionspartner CDU zu warnen: „Wir haben in Köln viel bewegt. Da bringt es nichts, frühzeitig vor der nächsten Kommunalwahl zu wackeln. Im Jahr 2004 sollen die Bürger entscheiden, ob wir diese Politik in Köln fortsetzen sollen“. Die FDP in Köln sei stark genug, die nächsten Wahlen bestehen zu können. Noch immer gewinne die FDP neue Mitglieder dazu, die sich für liberale Ziele einsetzen wollen.

Houben ehrte langjährige Mitglieder der Kölner FDP. Unter anderem wurde Walter Klein für seine 25jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Klein, der heute den erfolgreichen Liberalen Freizeitkreis leitet, übernahm Mitte der 90er Jahre für eine Übergangszeit den Vorsitz der Kölner FDP.

vorherige Meldung nächste Meldung

Liberale Webnews

alle Videos »

Videothek

Bettina Houben auf dem Bundesparteitag über eine mögliche Frauenquote innerhalb der Partei

Aktuelle Highlights

Mi., 20.06.2018 Bettina Houben: Brauchen neuen Anlauf, um Nachbarschaft zu entlasten FDP will Drogenkonsumraum am Neumarkt in städtischem Gebäude Bettina Houben
Mit Bedauern hat die FDP-Ratsfraktion zur Kenntnis genommen, dass der geplante Drogenkonsumraum am Neumarkt nun doch nicht zeitnah ... mehr
Do., 14.06.2018 Hoyer: Mindestens 500 Plätze weniger zum Jahresende FDP fordert Abbau von Hotelplätzen für Flüchtlinge Katja Hoyer, MdR
Zur Recherche des WDR zur Unterbringung von Geflüchteten in Hotels erklärt die Sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Kölner Rat ... mehr
Do., 14.06.2018 Wackerhagen: Verantwortung für das Baudesaster endlich klären FDP fordert unabhängiges Gutachten zum Bühnendebakel Dr. Ulrich Wackerhagen
Die FDP-Fraktion hat für die kommende Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses beantragt, zusätzlich zu dem bereits vorliegenden Gutachten ... mehr

Termin-Highlights


Mo., 25.06.2018, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Talentschulen: ein Weg zu Chancengerechtigkeit
NRW soll ein Land der Chancen, des Fortschritts und Wohlstands werden. Dazu muss die Qualität der Bildung von den Kitas bis zu den ...mehr

Do., 28.06.2018, 20:00 Uhr
FreiGespräch mit Henriette Reker
Oberbürgemeisterin Henriette Reker
Köln ist eine wachsende Stadt. Wir Kölner Freien Demokraten nehmen das als Herausforderung an. Das ist eine Mentalitätsfrage. Liberale sind ...mehr

Fr., 06.07.2018, 18:00 Uhr bis 18:30 Uhr
Offizielle Eröffnung des CSD mit Dr. Joachim Stamp
Dr. Joachim Stamp, MdL
Die offizielle Eröffnung des CSD findet um 18.00 Uhr auf dem Heumarkt statt. Hier wird u.a. der stellvertretende Ministerpräsident des ...mehr

Politik-Highlights

Ralph Sterck, MdR
Rede von Ralph Sterck, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln, anlässlich der Verabschiedung des städtischen Haushaltes ...mehr

So., 24.09.2017
Bundestagswahl 2017
Am 24. September 2017 war Bundestagswahl Nach der überaus erfolgreichen Landtagswahl in NRW, bei der die Kölner FDP mit 13,8% ...mehr

So., 14.05.2017
Landtagswahl 2017
Am 14. Mai 2017 war Landtagswahl in NRW Mit 13,8% Zweitstimmen holte die Kölner FDP bei der Landtagswahl ein Ergebnis, das ...mehr