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02.02.2012

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Bezirksbürgermeister darf nicht von Extremisten abhängen

Karl-Heinz Daniel, Mitglied der Bezirksvertretung Rodenkirchen
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Karl-Heinz Daniel, Mitglied der Bezirksvertretung Rodenkirchen
Karl-Heinz Daniel, Mitglied der Bezirksvertretung Rodenkirchen
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Karl-Heinz Daniel, Mitglied der Bezirksvertretung Rodenkirchen
Sterck: Konsequenzen aus Überlastung gezogen

Die Bezirksvertretung Rodenkirchen musste gestern einen neuen Bezirksbürgermeister. Der bisherige Amtsinhaber, Eberhard Petschel von den Grünen, ist wegen Überlastung aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Dazu erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Köln, Ralph Sterck:

„Für uns Kölner Liberale ist es bedeutsam, dass über die Parteigrenzen hinweg Demokraten gemeinsam für unsere freiheitliche Grundordnung zusammenstehen. Die Wahl der Repräsentanten unserer Demokratie darf darum auch nicht von Stimmen der Extremisten abhängig sein und werden.

Darum war es der FDP so wichtig, dass der neue Bezirksbürgermeister nicht erst durch die Stimmen von Pro Köln gewählt wird, sondern durch eine lupenreine Mehrheit von Demokraten. Dafür haben sich Parteidifferenzen bei Demokraten unterzuordnen. Deshalb hat die FDP-Fraktion in der Bezirksvertretung Rodenkirchen für den SPD-Kandidaten Mike Homann gestimmt, da nur dieser Kandidat diese lupenreine Mehrheit aus Demokraten gewährleistete.

Nach dem Rückzug von Petschel aus Überlastung im Amt – Zitat „Man betreibt Raubbau an seiner Gesundheit“ – musste die Bezirksvertretung ihre Repräsentanz verträglicher ausgestalten, da auch der neue Bezirksbürgermeister mitten im Berufsleben steht und eine junge Familie zu ernähren hat. Die Bezirksvertretung einigte sich daraufhin mehrheitlich auf einen dritten Stellvertreter als zeitliche Entlastung. Diese Lösung lässt unsere Hauptsatzung zu.

Die Bezirksvertretung wählte dann – mit der gleichen Mehrheit aus Demokraten – den FDP-Bezirksvertreter Karl-Heinz Daniel zum dritten Stellvertreter. Im Namen der FDP-Ratsfraktion gratulieren wir ihm ganz herzlich zur Wahl. Daniel ist liberales Urgestein in Rodenkirchen, bestens in seinem Heimatbezirk vernetzt und mit seinem (Un-)Ruhestand sicherlich eine gute Wahl zur Entlastung des Bezirksbürgermeisters.

Die Bezirksvertretung Rodenkirchen hat sich aus den ausgeführten Gründen mehrheitlich für einen dritten Stellvertreter ausgesprochen. Und da nun mal eine Wahl stattfand, haben es natürlich die Kölner Liberalen am liebsten, wenn einer ihrer Kandidaten gewählt wird. Alles andere wäre zumindest „ungewöhnlich“. Wir erlauben uns, uns über die Wahl von Karl-Heinz Daniel uns genauso zu freuen, wie dies SPD, CDU und Grüne bei ihren Kandidaten auch tun.“

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