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27.07.2011

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Sterck: Chancen für Deutz und Bayenthal nutzen

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FDP begrüßt FH-Erweiterung am alten Standort

NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters haben erklärt, dass das Ingenieurwissenschaftliche Zentrum der Fachhochschule Köln nicht nach Bayenthal verlagert, sondern am bisherigen Standort Deutz erweitert werden soll. Dazu erklärt FDP-Fraktionschef Ralph Sterck:

„Ich begrüße die nun offiziell bekanntgegebene Entscheidung für eine FH-Erweiterung in Deutz. Ein Wegzug vom Rechts- ins Linksrheinische wäre das falsche Signal gewesen. Immerhin war die Ansiedlung der Fachhochschule in den 60er und 70er Jahren eine der Pionieransiedlungen in diesem damals noch stark industriell geprägten Raum.

Eine Verlagerung hätte unnötig Kaufkraft und Wohnungsnachfrage insbesondere aus den vom Strukturwandel stark betroffenen Stadtteilen Kalk und Humboldt/Gremberg abgezogen. Außerdem wäre in Deutz eine Brache entstanden, die über Jahre diesen wichtigen Raum bestimmt hätte, da mögliche Nachnutzungen noch nicht absehbar waren.

Der Rat hat in seiner letzten Sitzung den Weg für die Räumung der für die Erweiterung benötigten AWB- und Feuerwehrgrundstücke frei gemacht. Zu klären bleibt jedoch, warum diese Möglichkeit nicht schon vor Jahren offeriert wurde. Lange Diskussionen, Zeitverzögerungen und eine unnötige Hängepartei hätte man sich sparen können.

Endlich besteht Planungssicherheit für die FH. Durch die Neubauten auf dem bisherigen Gelände und die Erweiterung an der Ecke Deutzer Ring/Gießener Straße bietet sich die Chance, dem Deutzer FH-Standort eine für das studentische Leben wichtige Campusatmosphäre und ein Gesicht zur Stadt mit einem eindeutigen Eingang zu geben.

Das Alternativgrundstück zwischen Südstadt und Bayenthal darf im Gegenzug aber auch nicht über Jahre und Jahrzehnte eine Brache bleiben. Die Planungen des Masterplans, hier den Inneren Grüngürtel an den Rhein zu führen, müssen nun zügig konkretisiert und umgesetzt werden, um die Potentiale dieser Freifläche zu nutzen.

Die nun gewählte Lösung ist um 100 Mio. Euro günstiger, da bereits getätigte Investitionen in Deutz erhalten bleiben und die Grundstücke preiswerter verfügbar sind. Da sich sowohl das rechtsrheinische als auch das linksrheinische Köln hervorragend entwickeln können, kann man guten Gewissens von einer Win-Win-Situation für Köln reden.“


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