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19.05.2011

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Houben: Schwerer Schlag für Ansiedelungspolitik

Reinhard Houben, MdR
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Vermarktungsstopp auf ehemaligem Esso-Gelände

Der Industriepark Nord darf laut eines Gutachtens des Umweltamtes nicht weiter vermarktet werden. Da die potentiellen Gewerbeflächen nicht jedes Jahr gerodet wurden, soll nun dort ein schützenswertes Biotop entstanden sein. Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion und Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses der Stadt Köln, Reinhard Houben:

„Der Vermarktungsstopp unseres größten zusammenhängenden Industrieentwicklungsgebietes ist ein schwerer Schlag für Kölns Ansiedelungspolitik. In wirtschaftlich guten Zeiten erweitern Unternehmen ihre Standorte. Beim derzeitigen Wirtschaftsboom hat Köln darum die größten Chancen, namhafte Industrieunternehmen und damit viele Arbeitsplätze nach Köln zu holen.

Dafür benötigt Köln geeignete Industrieflächen. Der Industriepark Nord ist mit seiner Flächenausdehnung für Köln alternativlos und damit unersetzbar. Würde die Vermarktung jetzt für Jahre ausfallen, würden sich potentielle Unternehmen, gerade aus Wachstumsbranchen, für einen anderen Standort entscheiden.

Wir Liberale fanden es bisher richtig, Industriebrachen bis zu ihrer Verwertung zu begrünen. Wir sahen darin einen Beitrag für die Umwelt. Nun wird der Stadt daraus ein Strick gedreht, indem wertvolle Ansiedelungsflächen für die Industrie plötzlich zu Biotopen ernannt werden.

Sollte das Gutachten des Umweltamtes bestätigt werden, muss die Politik umdenken und eine Begrünung ihre Ansiedelungsfläche unterbinden. Ob das im Sinne des Erfinders des Gutachtens ist, darf bezweifelt werden. Die Stadt kann es sich nicht erlauben, die schon sehr knappen Industrieflächen zu verlieren.

Die FDP-Fraktion wird darum von der Verwaltung eine Bestandsanalyse der Kölner Ansiedelungsflächen einfordern, welche Brachen für die Industrieansiedelung noch vor einer Metamorphose in Biotope betroffen sind und was die Stadt gegen diese ungewollte Umwandlung unternimmt. Die FDP-Fraktion wird dies zum Thema einer Aktuellen Stunde in der nächsten Ratssitzung in den kommenden Woche machen.“

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