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21.04.2011

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Verdrängungskampf auf Straßenstrich am Eifeltor

Katja Hoyer, MdR
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Katja Hoyer: Polizei und Stadt müssen eingreifen

Zur aktuellen Entwicklung am Straßenstrich im Kölner Süden erklärt die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Katja Hoyer:

„Die Anzeichen mehren sind, dass sich die schlimme Geschichte vom Straßenstrich an der Brühler Landstraße nun am Eifeltor wiederholt. Denn an der Brühler Landstraße gab es früher den sogenannten Hausfrauenstrich, unabhängige Prostituierte in Wohnmobilen ohne Zuhälter und Bandenkriminalität.

Dann kamen Banden und verdrängten diese Frauen mit brachialer Gewalt. Diese stellten dann alte Wohnwagen, die von den Frauen gemietet werden mussten, auf. Diese Ausweitung der Prostitution führte zu erheblichen und Protesten der dortigen Anwohnerinnen und Anwohner.

Mit der Entscheidung des Rates, den Sperrbezirk auszuweiten, sollten die Bewohnerinnen und Bewohner im Kölner Süden, insbesondere im Meschenich, wieder zur Ruhe kommen und die Bandenkriminalität eingedämmt werden. Diese Entscheidung war richtig.

Doch die neue Entwicklung am Eifeltor besorgt uns Kölner Liberal sehr. Die ersten Wohnwagen der dortigen ansässigen Prostituierten brannten schon. Augenscheinlich wollen Banden ihr „Mietgeschäft“ nun am Eifeltor unterbringen. Mit Gewalt sollen die dort ansässigen Prostituierten wie damals an der Brühler Landstraße verdrängt bzw. zum Wohnwagenmietgeschäft gezwungen werden.

Doch diesmal dürfen Polizei und Stadt die Entwicklung nicht wieder verschlafen. Am Eifeltor dürfen wir nicht Banden und ihren rüden frauenverachteten Methoden überlassen. Polizei und Stadt müssen das Aufstellen der maroden Wohnwagen „zur Miete“ am Eifeltor unterbinden.

Die FDP fordert darum insbesondere Stadtdirektor Guido Kahlen auf, alle rechtlichen Möglichkeiten gegen Banden auszuschöpfen. Immerhin ist die Stadt Eigentümerin der Flächen, auf der die „Mietgeschäfte“ getätigt werden.

Wir Liberale werden für die nächste Ratssitzung vom Stadtdirektor diesbezüglich einen Rechenschaftsbericht anfordert, was die Stadt unternommen hat, um eine Übernahme von Banden am Eifeltor zu unterbinden und wie sie den betroffenen Frauen geholfen hat.“


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