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23.10.2010

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Archäologische Zone nicht gefährden!

Der neue Platz zwischen Jüdischem und Wallraf-Richartz-Museum
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Der neue Platz zwischen Jüdischem und Wallraf-Richartz-Museum
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Der neue Platz zwischen Jüdischem und Wallraf-Richartz-Museum
Sterck: Sachbezogenen Umgang mit einem der wichtigsten kulturellen Projekte

Die Grabungen auf dem Rathausvorplatz zeigen schon heute, welche Chancen für Köln in der Erschließung seiner zweitausendjährigen Geschichte an dieser Stelle – seinem durchgängigen administrativen Zentrum – liegen. Es ist eines der Zentralen Projekte nachhaltiger Stadtentwicklung, dieses historische Zentrum nicht nur für die Kölnerinnen und Kölner erfahrbar zu machen. Hierzu gehören die großen unterirdisch geplanten archäologischen Bereiche und unverzichtbar damit verbunden, das Haus und Museum der jüdischen Kultur am Ort der mittelalterlichen Gemeinde.

Leider sorgen persönliche Verwerfungen in der archäologisch-historischen Szene immer wieder für atmosphärische Belastungen des Projektes. Wechselseitige und wenig hilfreiche Vorwürfe und Beschuldigungen lenken vom Ziel dieses wichtigen Projektes immer wieder ab. Ralph Sterck, FDP-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Köln, erklärt hierzu:

„Die FDP ruft alle Beteiligten auf, zu einer sachbezogenen Diskussion zurückzukehren. Im Zentrum des übergreifenden Interesses muss der Erfolg in der Sache stehen. Wissenschaftliche Differenzen können und müssen auf fachlichem Wege geklärt werden, persönliche haben in der Öffentlichkeit nichts verloren! In diesem Sinne kann es auch nicht Aufgabe von Politik und Verwaltung sein, in diesen Auseinandersetzungen Partei zu ergreifen. Aufgabe ist es, alles für eine erfolgreiche Umsetzung der Pläne zu tun.

Die FDP hält es deshalb auch nicht für hilfreich, dass der Oberbürgermeister einseitig den Projektleiter der Archäologischen Zone an den Pranger stellt. Aufgabe des obersten Dienstherren der Stadt Köln wäre es, hier mäßigend und nicht einseitig verschärfend auf die Protagonisten einzuwirken.

Für die FDP möchte ich deshalb feststellen, dass wir keine Anhaltspunkte kennen, die Qualität der Grabungs- und Dokumentationsarbeiten an der Archäologischen Zone in Zweifel zu ziehen. Zur Haltbarkeit daraus abgeleiteter Thesen können und wollen wir uns kein Urteil erlauben. Dies überlassen wir zukünftigen Diskussionen der Fachwelt.

Freuen tun wir uns aber schon heute über die erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit, die sich an den bemerkenswerten Besucherzahlen von Archäologischer Zone und Praetorium ablesen lässt.“


Hier geht es zu weiteren Meldungen und Initiativen der FDP zum Haus und Museum der jüdischen Kultur.

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