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30.09.2002

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Standortuntersuchung für Brücke angemahnt

Wohin kommt die neue Brücke?
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Wohin kommt die neue Brücke?
Sterck: Verwaltung soll Ratsgremien informieren

„Wo ist die Standortuntersuchung, Herr Schramma“, fragt FDP-Fraktionschef Ralph Sterck anlässlich der Ankündigung des Oberbürgermeisters, im Kölner Süden eine Rheinbrücke bauen zu wollen. Der Stadtentwicklungsausschuss hatte bereits im Februar auf Antrag der FDP-Fraktion die Verwaltung mit einer Untersuchung beauftragt, bei der überprüft werden soll, an welcher Stelle eine Brücke den höchsten Verkehrswert für Köln hätte. Die Verlängerung des Militärrings im Norden bzw. der Inneren Kanalstraße im Süden ins Rechtsrheinische sowie eine Verbindung zwischen Porz-Langel und Godorf sind dabei die bevorzugten Strecken. „Wenn der OB nun mit einem Favoriten vorprescht, scheinen ihm Informationen vorzuliegen, die er dem Rat bisher vorenthalten hat“, vermutet Sterck und fordert, dass die zuständigen Gremien über die Ergebnisse der Standortuntersuchung informiert werden.

„Der Rhein ist das Nadelöhr in unserem städtischen Verkehrsnetz“, stellt der Liberale fest. Schon heute seien die Brücken nicht nur zu den Hauptverkehrszeiten jenseits ihrer Belastungsgrenze. Man müsse heute handeln, wenn man in 10 oder 20 Jahren noch mit einem zumutbaren Zeitaufwand die andere Rheinseite mit dem eigenen PKW erreichen wolle. Vor dem Hintergrund der mittlerweile sieben Brücken im Raum Düsseldorf/Neuss bei weiteren Planungen und nur acht Brücken im Raum Köln/Leverkusen mit seiner wesentlich höheren Einwohnerzahl müsse schon von einer erneuten Bevorzugung der Landeshauptstadt ausgegangen werden. In jedem Fall müssten die Planungen in Köln jetzt forciert werden. Dabei könne die Finanzierung ähnlich wie bei dem letzten Düsseldorfer Projekt durch private Investorenmodelle erfolgen. „Doch zunächst geht es nur darum, die möglichen Trassen freizuhalten“, erläutert Sterck das Verfahren.


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