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03.06.2010

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

Einmalig in Europa

Dirk Skreber 'Reaktor', 2009: Auto, Stahl, Spritzbeton, Holz, Kies
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Dirk Skreber 'Reaktor', 2009: Auto, Stahl, Spritzbeton, Holz, Kies
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Dirk Skreber 'Reaktor', 2009: Auto, Stahl, Spritzbeton, Holz, Kies
Ortstermin im Skulpturenpark

Der Fraktionsarbeitskreis Kunst und Kultur tagte unter Vorsitz von Volker Görzel und dem kulturpolitischen Sprecher der FDP, Dr. Ulrich Wackerhagen, Mitte Mai im Skulpturenpark Köln, um sich vor Ort über die Lage dieser einmaligen Einrichtung zu informieren.

Mitten in der Stadt gelegen, zwischen Riehler Straße, Zoo und Rhein, ist dieser Park eine Oase für Menschen und Kunst zugleich. Der Park entstand 1997 auf Initiative der Kunstsammler Dr. Michael und Dr. Eleonore Stoffel. Seit deren Tod führt der Neffe Dr. Boris Stoffel die Stiftung und kämpft um den Fortbestand der Einrichtung, denn die Skulpturen sind Dauerleihgaben und bleiben nur in Köln, solange es den Park gibt. Andernfalls würden sie nach München an die Pinakothek der Moderne gehen.

Und wie derzeit bei allen Kultureinrichtungen geht es natürlich ums Geld. „Noch kommen wir mit den Stiftungsgeldern für alles auf“, erklärte Stoffel, „für Parkpflege, Bewachung und vor allem für den Ausstellungsbetrieb. Dass ein Skulpturenpark im Zweijahresrhythmus Ausstellungen organisiert, ist eigentlich einmalig in Europa.“ So ist der Skulpturenpark auch über die Grenzen des Landes unter Kunstkennern beachtet. Aber auch die Kölner schätzen den Park, den sie kostenlos nutzen können – ca. 52.000 Besucherinnen und Besucher wurden im letzten Jahr gezählt.

„Ohne Unterstützung der Stadt werden wir den Park nicht aufrecht erhalten können“, beklagte Boris Stoffel. „Alles hilft – zum Beispiel wären wir schon froh, wenn die Parkpflegekosten von der Stadt übernommen würden.“ „Und die Bürger können sich als Mitglieder des Fördervereins engagieren“, betonte Dr. Max Krawinkel, der als Vorsitzender des Fördervereins ebenfalls an dem Ortstermin teilnahm.

Nach dem Besuch blieb der Eindruck, dass gerade die Stifter und Mäzene sich in Köln von der Stadtverwaltung allein gelassen fühlen, was an eine alte Forderung der FDP-Ratsfraktion erinnert, in der Stadt eine zentrale Anlaufstelle zu schaffen, die sich um die Anliegen und Betreuung der Mäzene kümmert.


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