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24.08.2009

FDP-Kreisverband Köln

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Zollstockbad-Skandal offenbart politisches Versagen

Infostand in Zollstock mit Wout Nierhoff (r.)
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Infostand in Zollstock mit Wout Nierhoff (r.)
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Infostand in Zollstock mit Wout Nierhoff (r.)
Nierhoff kritisiert langjährige Ratsmitglieder Bacher (SPD) und Müller (Grüne)

Der 1. Schwimm-Verein Köln befindet sich ab Anfang September 2009 in einer besonders schwierigen Lage. Ein zukunftsfähiges Sportangebot im Umfeld des Zollstockbads und des Vereinsheims des 1. SV Köln in der Fritz-Hecker-Straße 111 in Köln-Zollstock kann durch den Vereinsvorstand nicht mehr garantiert werden. Die sanierungsbedingte Schließung des Zollstockbads Ende August 2009 ist seit langem bekannt. Der 1. SV Köln hatte das Sportamt schon 2008 darum gebeten, die Planungen für Ersatzzeiten so vorzunehmen, dass der ehrenamtlich geführte Verein die neuen Übungszeiten und -orte den Mitgliedern rechtzeitig bekannt geben kann. Den mehrfachen Bitten und Anfragen der 1. Vorsitzenden des 1. SV Köln, Angelika Pörner, ist das Sportamt bisher nicht nachgekommen und hat Fristen verstreichen lassen.

"Dies ist besonders bedauerlich, da die Schwimmausbildung für Kinder im Zollstockbad ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist. Bisher haben wir immer alle Interessenten mit viel Organisationstalent unterbringen können. Nach heutigen Stand fallen 50% der Vereinswasserfläche für die Kinder weg, ohne einen Ersatz anbieten zu können. Die Schwimmkurse beginnen immer in der 1. Schulwoche nach den Ferien. Eltern, die ihre Kinder vor oder in den Sommerferien zum Schwimmen lernen anmelden wollten, konnten wir nur vertrösten und auf eine Warteliste setzen, da wir bisher keine Alternative haben. Neben den Kindern gibt es im 1. SV Köln eine große Anzahl von Menschen über 65 Jahre, die das gesundheitsorientierte Sportangebot wahrnehmen. Auch sie erwarten von uns, dass die Kompensationszeiten für ihre Sportangebote endlich durch uns bekannt gemacht werden. Das Kursprogramm auf gekauften Wasserflächen, in Zusammenarbeit mit den Kölnbädern, ist über den 30. August 2009 hinaus auch noch nicht geplant, da auch hier die Alternativflächen fehlen", so
Angelika Pörner, die 1. Vorsitzende des 1. SV Köln in einer aktuellen Stellungnahme.

"Der Versuch des Sportamts, die längst überfälligen Entscheidungen und Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Bäderbetrieb im Zollstockbad auszusitzen, ist nicht hinzunehmen. Ebenfalls ist nicht hinzunehmen, dass sich die beiden langjährigen Mitglieder im Rat der Stadt Köln, Herr Götz Bacher (SPD) und Frau Dr. Sabine Müller (Grüne), in all den Jahren ihres Mandats offenbar nicht mit Erfolg für die berechtigten Anliegen des 1. SV Köln eingesetzt haben. Insgesamt finde ich diesen Mangel an Engagement der beiden bisherigen Ratsmitglieder für Zollstock und Raderberg gelinde gesagt skandalös. Ich gehe davon aus, dass die Wähler dies bei der KölnWahl am 30. August 2009 würdigen werden", so Wout Nierhoff, FDP-Kandidat für Zollstock und Raderberg in einer Stellungnahme.


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