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27.04.2009

FDP-Bundestagsfraktion

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Großer Erfolg für Kölner FDP

Yvonne Gebauer und Werner Hoyer in Bielefeld
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Yvonne Gebauer und Werner Hoyer in Bielefeld
Yvonne Gebauer und Werner Hoyer in Bielefeld
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Yvonne Gebauer und Werner Hoyer in Bielefeld
Yvonne Gebauer auf aussichtsreicher Position für Landtagswahl 2010

An diesem Wochenende fand im ostwestfälischen Bielefeld der 62. Ordentliche Landesparteitag der FDP-NRW statt. Neben den mit Spannung erwarteten Beratungen verschiedener Anträge, darunter der Leitantrag "In der Krise Orientierung geben: Soziale Marktwirtschaft verteidigen - Bürger entlasten - Beschäftigung sichern!", standen die Nominierungen der neun nordrhein-westfälischen FDP-Bezirksverbände für die Landesreservelisten zur Landtagswahl 2010 sowie zu den Landschaftsversammlungen (Landschaftsversammlung Rheinland, "Rheinischer Rat") an.

Der Kölner FDP gelang es, ihre Kandidatin Yvonne Gebauer auf einer aussichtsreichen Position für die Landtagswahl 2010 zu platzieren. Dabei wurde die Kölnerin im Wetteifer um die besten Listenplätze, die die Reihenfolge des Einzugs in den kommenden Landtag festlegen, unerwartet von dem Vorsitzenden der Liberalen Senioren, Günter Münzberger, herausgefordert. Die Delegierten jedoch sprachen Yvonne Gebauer ihr Vertrauen aus und bestätigten die zur Kommunalwahl im Wahlkreis Höhenberg/Merheim kandidierende 42-jährige Mutter eines Sohnes mit hervorragenden 82,4 Prozent auf dem aussichtsreichen Listenplatz 17.

"Ich freue mich außerordentlich über das tolle Ergebnis für Yvonne Gebauer und gratuliere ihr von ganzem Herzen zu ihrer Wahl", zeigte sich Werner Hoyer erfreut. "Der Mitbewerber hat sein demokratisches Recht wahrgenommen und gegen sie kampfkandidiert. Es spricht für ihre Qualifikation und die Fähigkeiten, dass sie sich derart klar gegen ihn durchgesetzt hat. Das ist ein großer Erfolg für die Kölner FDP, die damit vielleicht schon bald wieder eine liberale Landtagsabgeordnete stellen kann."

Am Vortag hatte FDP-Bundespartei- und Bundestagsfraktionschef Guido Westerwelle die Aussprache für Kritik an der Linkspartei genutzt. Deren Vorsitzender Oskar Lafontaine hatte gefordert, dass das französische Beispiel Schule machen sollte und zum Generalstreik aufgerufen. Die Liberalen müssten sich ganz klar gegen solche Aussagen stellen, forderte Westerwelle. Das System der Sozialen Marktwirtschaft möge Schwachstellen haben, "aber daran arbeiten wir", so Westerwelle. Er machte deutlich, dass es bei der Bundestagswahl in wenigen Monaten nicht nur um die Wahl von Parteien sondern von Geisteshaltungen und Werten gehe.

Der Bonner Bundestagsabgeordnete warnte davor, dass die Politik falsche Anreize an die Bürger gebe. Wenn die Menschen das Gefühl hätten, es bringe nichts sich anzustrengen, dann bleibe man halt liegen, so Westerwelle. Er äußerte sich "grundoptimistisch, dass wir die Krise meistern". Dafür müsse man sich aber wieder der Handwerker, Krankenschwestern und Polizisten besinnen. Diese gelte es durch eine faire Steuerpolitik zu motivieren, sie seien schließlich "die eigentliche Quelle des Wohlstands". Nur wenn sich Leistung lohne, könne das erwirtschaftet werden, was man braucht, um die zu versorgen, die weniger Glück hatten, erklärte Westerwelle, der eingängig betonte, das bei der FDP "niemand durchs Rost" falle.

Werner Hoyer zeigte sich hoch erfreut über die beherzte Rede des Bundesvorsitzenden. "Insbesondere in Zeiten wie diesen muss man die Menschen begeistern und von den eigenen Standpunkten überzeugen, anstatt ihnen Angst vor der Zukunft zu machen", so Hoyer. "Die Rede von Guido Westerwelle rüttelte auch uns nochmals wach und verdeutlichte den Delegierten, wie fundamental wichtig die kommenden Wahlen sind. Es gilt, sich zwischen Eigenverantwortung und staatlicher Bevormundung zu entscheiden."

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