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01.02.2007

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

FDP für Erhalt der Bäder Rodenkirchen und Weiden

Ralph Sterck, MdR
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Sterck: Zustimmung zum Bäderkonzept nur unter dieser Bedingung

In einer morgigen Sondersitzung des Aufsichtsrates der KölnBäder GmbH soll ein in der Kölner Öffentlichkeit heißt diskutiertes Bäderkonzept beschlossen werden, das u.a. eine Schließung der Schwimmbäder in Rodenkirchen und Weiden vorsieht. Dazu erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende Ralph Sterck:

„Die FDP spricht sich für den Erhalt der Schwimmbäder in Rodenkirchen und Weiden aus und wird einem Bäderkonzept in der Aufsichtsratssitzung nur zustimmen, wenn diese Bedingungen auch erfüllt sind. Dies haben wir gestern auf unserer Fraktionssitzung beschlossen.

Rodenkirchen zählt über 100.000 Einwohner, Tendenz steigend und gehört flächenmäßig zu den größten Stadtbezirken in Köln. Hier kein zentrales Bäderangebot vorzuhalten, ist ein Unding. Eine Erweiterung des Zollstockbades ist keine Alternative, auch wenn der Stadtteil noch zum Stadtbezirk Rodenkirchen gehört, da dieses Bad an der Peripherie des Stadtbezirkes liegt und gerade für viele Rodenkirchener Kinder und Jugendliche verkehrstechnisch miserabel erreichbar ist. Die FDP hält es jedenfalls für nicht verantwortbar, die Eltern aus Sürth oder Weiß auf die Nutzung des Zollstocker Bades zu verweisen.

Gerade das Rodenkirchener Bad wird für Schul- und Vereinsschwimmen genutzt. Eine Schließung des Bades käme mindestens einer ersatzlosen Streichung des Schwimmsports für viele Rodenkirchener Schulen gleich, da der Fahrweg zum Zollstocker Bad zeitlich indiskutabel ist. Aber auch der Vereinssport in Rodenkirchen gehörte zu den Verlierern, da selbst eine Erweiterung der Wasserfläche in Zollstock bei weitem nicht die jetzigen Trainingsmöglichkeiten kompensieren würden.

In der Kölner Sportpolitik ist man sich fraktionsübergreifend einig, eine Initiative zum Erlernen der Schwimmtechnik bei Kindern und Jugendlichen zu ergreifen, da die Nichtschwimmerzahlen in der jungen Generation rapide zunehmen. Die Schließung des Rodenkirchener Bades wäre da kontraproduktiv. Was nützt eine Kampagne zum Schwimmenlernen, wenn die dazugehörigen Wasserflächen fehlen.

Beim Weidener Schwimmbad stehen eigentlich alle Fraktionen im Wort, da alle bei der Umwandlung in ein Teilgruppenbad im letzten Jahr, den ansässigen Bürgerinnen und Bürger die langfristige Existenz zugesagt haben. Bei der Erhaltung des Bades in Weiden geht es darum auch um ein gehöriges Stück Glaubwürdigkeit der Politik. Jetzt eine Schließung des Bades zu verabschieden, spräche allen vorherigen Verlautbarungen Hohn und käme einer Veräppelung der Weidenerinnen und Weidener gleich. Hier macht die FDP-Fraktion nicht mit und spricht sich auch hier für eine Erhaltung des Bades aus.

Sollte sich erweisen, dass durch einen Schwimmhallenbau am Müngersdorfer Stadionbad tatsächlich die Badegäste im Weidener Bad ausbleiben, ist die FDP gern bereit, die damalige Entscheidung zu überprüfen. Das ist aber zum heutigen Zeitpunkt Kaffeesatzleserei, an der sich die FDP nicht beteiligen wird. Für uns gibt es beim Weidener Bad zur Zeit keinen Entscheidungsbedarf.“


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