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15.01.2007

FDP-Kreisverband Köln und FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

Meldung

FDP zu Dreikönig mit Weitblick

Andreas Pinkwart, Paul Bauwens-Adenauer, Reinhard Houben und Ralph Sterck auf dem RZVK-Turm
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Andreas Pinkwart, Paul Bauwens-Adenauer, Reinhard Houben und Ralph Sterck auf dem RZVK-Turm
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Andreas Pinkwart, Paul Bauwens-Adenauer, Reinhard Houben und Ralph Sterck auf dem RZVK-Turm
Treffen auf RZVK-Turm in Deutz

Beim 16. Dreikönigstreffen der Kölner Liberalen am Sonntag auf dem RZVK-Turm KölnTriangle in Deutz bei strahlendem Sonnenschein und Fernsicht konzentrierte sich der Gastredner, IHK-Präsident Paul Bauwens-Adenauer, vor mehr als 200 Gästen neben der Bundespolitik vor allem auf die Kommunalpolitik in Köln. Beim Haushalt fehle allen Kölner Parteien „außer der FDP“ ein richtiger Lösungsansatz. Die Privatisierung des reichen Vermögens der Stadt Köln sei der einzig gangbare Weg. Die Stadt solle ihr Potenzial in Wirtschaft, Kultur und gerade in der Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements weiter ausbauen und z.B. durch eine unterirdische Führung der Nord-Süd-Fahrt mehr Mut in der Verkehrspolitik zeigen.

Bauwens-Adenauer kritisierte die bisherige Politik der Bundesregierung, da diese leider nicht halte, was man sich versprochen habe, wie die Absage in Sachen Kernenergie von Bundeskanzlerin Merkel zeige. Es würden auch die Auswirkungen der Globalisierung in Berlin zu wenig beachtet, denn bei richtigem und schnellerem Handeln könnten neue qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen und das weitere Abschmelzen von Arbeitsplätzen in der Industrie verhindert werden. Nachdem sich Bauwens-Adenauer vom Vorsitzenden der FDP-NRW und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart das Bürgergeld-Modell der Liberalen erklären ließ, befürwortete er diesen Ansatz.

FDP-Fraktionschef Ralph Sterck hatte zu Beginn der Veranstaltung neben dem Ehrengast auch die zahlreichen Freundinnen und Freunde der Kölner Liberalen, die der Einladung gefolgt waren, begrüßt: Den FDP-Bezirksvorsitzenden Köln/Bonn Dr. Werner Hoyer, MdB, seinen Ruhr-Kollege Andreas Reichel, Ex-Bundesinnenminister Gerhart Baum, NRW-EU-„Botschafter“ Hans-Hermann Stein, den Landtagsabgeordnete Horst Engel, Landschaftsfraktionsvize Walter Klein, Rhein-Erft-Fraktionchef Ralph Bombis, Benefiz-Lady Charlotte Feindt, den Butzweiler Hof-Stiftungsvorsitzenden Edgar Mayer...

„Die Zusammenarbeit der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln mit der CDU-Fraktion ist nicht so geprägt wie das NRW-Modell im Landtag in Düsseldorf, da wir auf die programmatischen Ziele schauen und nicht mit wem es sich am besten Kuscheln lässt“, erklärte der FDP-Kreisvorsitzende Reinhard Houben mit Blick auf die Rede des IHK-Präsidenten. In Sachen Vermögen der Stadt Köln, müsse man die Reserven zur richtigen Zeit aktivieren, denn Köln sei reich an Grundstücken und Beteiligungen.“

Anschließend freute sich Houben besonders, dem Rodenkirchener Bezirksvertreter Karl-Heinz Daniel zu seinem goldenen Jubiläum für 50 Jahre Mitgliedschaft in der FDP und seiner Stellvertreterin Yvonne Gebauer, MdR, Ratsfraktionschef Sterck, der Bezirksvertreterin Katja Hoyer, dem Ortsvorsitzenden Köln-Mitte Detlef Conradt sowie Eberhard Dahl, Heinrich Langen und Rainer Reimann zur „Silberhochzeit“ mit der FDP gratulieren zu können.

Zum Schluss des offiziellen Teils lobte Pinkwart, der auf dem Weg vom Neujahrsempfang des Landesverbandes in Düsseldorf zum Neujahrsempfang seines Rhein-Sieg-Heimatkreisverbandes war, in einem kurzen Grußwort die Kölner Liberalen für ihr starkes Engagement auf allen politischen Ebenen. „NRW zieht an“, hob er die Erfolge der neuen Landesregierung 18 Monate nach der Landtagswahl hervor. Nun gelte es, im Reformtempo nicht nachzulassen.

„Nach zahllosen Gespräche waren sich die Kölner Liberalen einig, dass das klare inhaltliche Profil und die Standhaftigkeit der FDP die Bürgerinnen und Bürger überzeugt hat. Gerade im kommunalpolitisch schwierigen Jahr 2006 haben die Liberalen ihre Aufgabe zwischen dem rot-grünen Kernbündnis und CDU in Köln mit Bravour gemeistert. Die Liberalen wollen die Macht nicht um jeden Preis, sondern stellen ihre inhaltlichen Positionen in den Vordergrund. Dies ist ein gutes Zeichen für die weitere Oppositionsarbeit, die vor dem Hintergrund einer linken Mehrheit im Kölner Rat wichtiger ist denn je“, kommentiert der Pressesprecher der FDP-Köln, Anselm Riddermann, die Stimmung des Sonntags.

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