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08.01.2000

Kölner Stadt-Anzeiger

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FDP plädiert für Platz vor dem Rathaus

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Jüdisches Museum

Die FDP-Fraktion im Kölner Rat hat sich am Freitag dafür ausgesprochen, das geplante Haus und Museum der jüdischen Kultur auf dem Rathausvorplatz zu bauen. Auf Antrag der Liberalen soll der Rat in seiner Sitzung am 3. Februar den Standort zwischen Historischem Rathaus, An Farina und Neubau des Wallraf-Richartz-Museums als erste Wahl festlegen. Zudem soll die Stadtverwaltung die Gesellschaft zur Förderung des Hauses "bei ihren Bemühungen mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln und Hilfestellungen" unterstützen.

FDP-Fraktionschef Ralph Sterck bezeichnete die Fläche vor dem Rathaus als "natürlichen Standort" für das Museum, weil sie im Zentrum des einstigen Judenviertels liegt. "Außerdem wollen wir einen weiteren Magneten in dieses Viertel bringen, um die Hinterhofsituation der Hohe Straße zu beseitigen", sagte Sterck. Der Bau würde eine "Wunde aus dem Zweiten Weltkrief schließen" und die historischen Stadtkanten wieder herstellen. Die Verwaltung soll mit der Fördergesellschaft über das Grundstück verhandeln und den Ratsgremien schnellstmöglich die Vorgaben für einen Architektenwettbewerb vorlegen. Unter dem historischen Gelände mit seinen "versteckten Kostbarkeiten" soll eine ausgedehnte, begehbare Ausgrabungszone entstehen.

Noch ist nicht entschieden, welchen Standort die anderen Fraktionen favorisieren. Mit dem Bündnispartner CDU, betonte Sterck, habe er sich bereits auf den Rathausvorplatz geeinigt - womit dem Antrag eine Mehrheit sicher wäre.


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