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25.03.2006

FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

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Sterck: Freizeitstandort Riehl stärken

Historische Ansicht der Flora
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Historische Ansicht der Flora
FDP will Gesamtkonzept für Zoo und Flora

Die FDP-Fraktion will mit einem Antrag in der kommenden Ratssitzung die Stadtverwaltung beauftragen, möglichst kurzfristig ein zukunftsweisendes Gesamtkonzept für Flora, Flora-Gastronomie und Botanischen Garten unter Berücksichtigung einer möglichen Zusammenlegung mit dem Kölner Zoo zu erstellen und zur Beschlussfassung vorzulegen. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der Liberalen, Ralph Sterck:

„Nicht erst die Diskussion um den möglichen Standort des mittlerweile in „Odysseum“ umbenannten „Cologne-Science-Centers“ sowie der erst kürzlich per Gerichtsbeschluss beendete Streit über die Nutzung der Flora-Gastronomie haben gezeigt, dass es mehr denn je erforderlich ist, für die Flora einschließlich der angeschlossenen Gastronomie und den Botanischen Garten ein richtungweisendes Zukunftskonzept zu entwickeln.

In der Vergangenheit wurden bereits mehrere Versuche unternommen, entsprechende Konzepte aufzustellen. Diese scheiterten aber bis heute alle daran, dass nicht die Suche nach einer attraktiven Gesamtlösung für den Freizeitstandort Riehl, sondern immer nur Partikularinteressen und Einzelbetrachtungsweisen der jeweiligen betroffenen Einrichtung im Vordergrund standen.

Dabei ist die citynahe Lage des Standortes und des über die Rheinseilbahn damit in Verbindung stehenden Rheinparks europaweit einmalig. Die Realisierung von thematisch umfassenden und integrativen Projekten bietet sich nicht nur an, sondern ist mit Blick auf eine erfolgreiche Positionierung dieser städtischen Einrichtungen im weiter wachsenden Freizeitmarkt geradezu geboten.

Mögliche Voraussetzung dafür ist, Zoo und Flora zusammenzulegen und unter ein einheitliches Management zu stellen, da diese beiden Einrichtungen sich ergänzen und letztlich den Kern dieser neuen Freizeitlandschaft bilden. Dabei ist gleichzeitig aber auch darauf zu achten, dass der unterschiedliche Charakter und die Ausrichtung dieser verschiedenen Einrichtungen nicht verloren gehen.

Das Konzept soll eine mögliche Wiederherstellung des Historischen Daches des Flora-Gebäudes und Sicherung der Gewächshäuser, die Neugestaltung der KVB-Haltestelle Zoo/Flora sowie Vorschläge zur Verbesserung der Parkplatzsituation enthalten. Auch die Anbindung des Rheinparks mit der Claudius-Therme über die Rheinseilbahn, der Skulpturenpark und das Eis- und Schwimmstadion an der Lentstraße sind zu berücksichtigen.

So entsteht eine Freizeitlandschaft, die nicht nur für die Kölnerinnen und Kölner, sondern im weiten Umfeld der Stadt einmalig ist. Deren umfangreiches Angebot richtet sich daher auch an die Menschen in der Region von Olpe bis Aachen und von Düsseldorf bis Koblenz. Köln wird als Reiseziel dadurch weiter aufgewertet. Die Vermarktung wird durch die dann möglich werdenden gemeinsamen Marketingaktivitäten deutlich erleichtert.

Sämtliche Einrichtungen konkurrieren nicht miteinander, sondern vielmehr mit einer Vielzahl privater und öffentlicher Freizeiteinrichtungen. Um so wichtiger erscheint es, dass die stadteigenen Gesellschaften und Anlagen in die Offensive gehen und sich in einem Zukunftsmarkt erfolgreich positionieren. Nur so wird deren wirtschaftliches Überleben langfristig gesichert und die Unabhängigkeit von städtischen Zuschüssen gestärkt.“

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