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25.07.2005

Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie

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Innovationsministerium stellt über 166.000 Euro bereit

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Nordrhein-Westfalen fördert die internationale Wettbewerbsfähigkeit seiner Hochschulen

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt 20 internationale Kooperationsprojekte an NRW-Hochschulen mit insgesamt 166.000 Euro. Die Fördergelder aus dem Programm zur Förderung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit werden in diesen Tagen an die Hochschulen überwiesen. Damit unterstützt das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie die Hochschulen in der Umsetzung ihrer per Zielvereinbarung vereinbarten Internationalisierungsstrategien und im Aufbau von Partnerschaften mit Wirtschaft und Industrie. Die Projekte, die bis jeweils maximal 10.000 Euro gefördert werden können, wurden aus 76 Anträgen ausgewählt.

"Globalisierung und fortschreitende europäische Integration stellen auch unsere Hochschulen vor große Herausforderungen. Die Vernetzung unserer Hochschulen mit internationaler Wissenschaft und Wirtschaft ist ein wichtiger Baustein, damit sie ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und ausbauen können", sagte der Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Das Förderprogramm konzentriere sich, so der Minister, auf die Unterstützung binationaler Studiengänge und strategischer Allianzen mit kompetenten und innovativen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen im Ausland.

Voraussetzung für die Förderung ist ein Eigenbeitrag der Hochschulen von mindestens 50 Prozent der Projektkosten. Wichtige Kriterien für die Auswahl waren die Internationalisierungsstrategie der Hochschule, die internationale Clusterbildung im Hinblick auf die Einwerbung von EU-Mitteln und Initiativen der Hochschulen für kommerzielle Bildungsangebote im Ausland. Die Projekte sollen den Innovationsprozess innerhalb der Hochschulen, aber auch im Zusammenwirken mit der Wirtschaft befördern.

Die Universität Duisburg-Essen gründet beispielsweise eine Off-shore-
Niederlassung in Kooperation mit deutschen Industriepartnern und der Universität Kebangsaan in Malaysia. Die zukünftig dort ansässige "German-
Malaysian International Academy" wird ein kostenpflichtiges Studienangebot im Bereich der Ingenieurwissenschaften etablieren. Die Industrie wird dabei in die Ausgestaltung der Studiengänge einbezogen.

Ein anderes Beispiel ist ein Projekt der RWTH Aachen. Sie erstellt eine Vorstudie für einen Projektantrag bei der EU zur gemeinsamen Wirtschaftsförderung in der Euregio Maas-Rhein (EMR) auf dem Gebiet der Automobilzulieferindustrie. Hauptziele dieser euregionalen Zusammenarbeit sind die Stärkung des Arbeitsmarktes der EMR im Automobilbau und der Ausbau der Vorreiterrolle im europäischen Vergleich. Es sollen Potenzialen und Störfaktoren der grenzüberschreitenden Kooperation und unternehmensübergreifenden Vernetzung von Führungskräften des mittleren Managements offen gelegt und geeignete Maßnahmen entwickelt werden.

Es erhielten für den Aufbau bilingualer/binationaler Studiengänge
• Universität Bielefeld 10.000 Euro für ein Projekt
• Universität Bochum 20.000 Euro für zwei Projekte
• Universität Düsseldorf 9.670 Euro für ein Projekt
• Universität Duisburg-Essen 30.467 Euro für vier Projekte
• Universität Köln 25.000 Euro für drei Projekte
• Universität Paderborn 6.000 Euro für ein Projekt
• Fachhochschule Aachen 10.000 Euro für ein Projekt
• Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg 5.000 Euro für ein Projekt

den Aufbau Strategischer Allianzen
• RWTH Aachen 10.000 Euro für ein Projekt
• Universität Bochum 3.500 Euro für ein Projekt
• Universität Duisburg-Essen 20.000 Euro für zwei Projekte
• Fachhochschule Aachen 10.000 Euro für ein Projekt
• Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg 7.000 Euro für ein Projekt

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